Diskussion

Interventionen
von Studierenden der weißensee kunsthochschule

15. Juli 2020, 12.00 – 16.00 Uhr
Zugehörige Ausstellung: Max Kaus
Unter Freunden

Zum zweiten Mal haben sich Kunst- und Designstudierende der weißensee kunsthochschule berlin mit dem Brücke-Museum auseinandergesetzt. Unter erschwerten Bedingungen, dem ersten Digitalsemester, sind Interventionen entstanden, die nun im Ausstellungsraum gezeigt und erprobt werden. Die Studierenden laden zu inszenierten Situationen der ästhetischen Erfahrung ein. Begleitet wurde das Seminar von der Künstlerin und Kunstvermittlerin Prof. Mona Jas und der Kuratorin für Outreach Daniela Bystron.

Grüße aus dem Neuköllner Badeurlaub
Noëmie Cassagnau

Mit den Natur-Bildern der Brücke-Künstler – insbesondere mit dem Motiv der Badenden – setzt sich Noëmie Cassagnau auseinander, indem sie eine Analogie zwischen den dargestellten Figuren der historischen Gemälde und den städtischen Sonnenbadenden im Heute herstellt. Dabei werden Unterschiede deutlich: die Diversität des aktuellen Berliner Stadtbildes kontrastiert mit den homogenen Personendarstellungen der expressionistischen Künstlergruppe. Postkarten zeigen die heutigen Berliner Szenen und eine Soundinstallation erzählt assoziativ über die ästhetischen Beobachtungen von heute.

Ort: Postkartenständer im Foyer und Sound im Ausstellungsraum
Zeit: 12 Uhr / 13 Uhr / 14 Uhr / 15 Uhr

Dialog Distanz  (Ein Brief im Dazwischen)
Vera Castelijns

Nehmen Sie Platz und halten Sie 1,5 m Abstand. Setzen Sie sich, nehmen Sie sich Zeit, das Gemälde näher zu betrachten. Nun können Sie einen Dialog mit dem Gemälde oder mit der dargestellten Person eröffnen. Vielleicht schreiben Sie ihre Gedanken oder Botschaften auf und verfassen einen Brief?

Ort: Ausstellungsraum

Richtige Position?
Sofya Chernykh

Gibt es eine richtige Position in Kunst, im Museum oder als Betrachter*in? Welche Perspektiven nehmen Künstler*innen und Kurator*innen ein? Wie etablieren Museen Strukturen, die Kunstordnungen generieren? Und welche Möglichkeiten gibt es hier für das Publikum, einen unverstellten Blick oder eine eigene Position zu finden? Sofya Chernykh lädt Sie zu einer 1:1-Performance ein, diese Themen gemeinsam zu erforschen.

Zeit: 12.45 Uhr / 13:15 Uhr / 13:45 Uhr / 14:15 Uhr / 14:45 Uhr / 15:15 Uhr / 15:45 Uhr (Anmeldung vor Ort)
Ort: Liegestuhl im Ausstellungsraum

Linsen
Polly Härle

Kunstbetrachtung erfolgt oft routiniert: Meist halten wir den gleichen Abstand zu den Werken, erfassen zuerst das gesamte Bild, bevor wir uns den Details widmen. Diese Betrachtungsweise möchte ich mit Ihnen durchbrechen und umkehren. Das Sichtfeld wird auf ein Minimum eingeschränkt, so dass ein ungewohnter und neuer Blick auf die Gemälde entstehen kann. Anschließend lade ich Sie zu einem Gespräch über Ihre neue Rezeption ein.

Zeit: 12:30 Uhr / 13:30 Uhr / 14:30 Uhr / 15:30 Uhr (Anmeldung vor Ort)
Ort: Museumsgarten und Ausstellungsraum

Rahmenbunt
Affiba Karkani

Häufig sind in Museen die Wände weiß gestrichen. Weiß wirkt klassisch, sauber und neutral. Für viele Besucher*innen sind weiße Wände im Museum normal. Als ich die Website des Brücke-Museums zum ersten Mal besuchte, war ich von den vielfarbigen Hintergründen überrascht, weil sie von den klassischen, neutralen Hintergründen abwichen. Ich stellte mir die Frage, inwiefern die Farbe des Umfelds das Kunstwerk verändert. So etwas sollte es im Museum geben, habe ich gedacht! Sie können es heute ausprobieren.

Zeit: 12–16 Uhr
Ort: Ausstellungsraum

Die Sonne scheint auch weiterhin, Brücke-Freunde 2020
Sigune Roloff

Im Garten inszeniert Sigune Roloff eine Malsituation einer Brücke-Künstlerin im Jahr 2020, en plein air (unter freiem Himmel). Die Besucher*innen sind eingeladen, sich zu ihr zu gesellen und einen oder mehrere zeremonielle Pinselstriche zu hinterlassen.

Zeit: 12–16 Uhr
Ort: Museumgarten

Der Weg dazwischen: Ein Audiowalk
Lorenz Willkomm

Jeder Gast eines Museums findet seinen ganz eigenen Weg durch die Ausstellungsräume, folgt unterschiedlichen Rhythmen und führt somit einen individuellen Tanz auf. Der Audiowalk soll das Publikum dazu anregen, diesen Weg zwischen den Bildern bewusst zu erfahren. Der Weg dazwischen ist eine Audioführung, die nicht erzählt, was man sieht, sondern wie man sehen kann.

Zeit: 12–16 Uhr
Ort: Ausstellungsraum

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Für Studierende ist der Eintritt frei. Öffentliche Veranstaltungen sind mit Museumsticket kostenlos, unter 18 Jahren ist der Eintritt frei. Eine Anmeldung für die Veranstaltung ist nicht im Voraus notwendig, die Anmeldung zu den 1:1-Aktionen ist vor Ort am Eingang bei Daniela Bystron und Mona Jas möglich. Aufgrund der aktuellen Hygiene- und Verhaltensregeln kann es zu kurzen Wartezeiten kommen.

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Diskussion

Interventionen
von Studierenden der weißensee kunsthochschule

15. Jul

Fortbildung, Diskussion

– VERSCHOBEN –
Austausch: Schule und Museum

15 – 17 Uhr
Zugehörige Ausstellung: Max Kaus
Unter Freunden

Das Brücke-Museum erarbeitet kontinuierlich partizipative Programme und Projekte für Schulen und Bildungseinrichtungen. Mit diesem Treffen möchten wir mit Lehrpersonen, Pädagog*innen und Kulturvermittler*innen in den Austausch kommen.

Es werden nicht nur die aktuellen Programme vorgestellt, sondern vor allem nach Wünschen/Bedarfen aus dem schulischen Bereich gefragt. Die Vernetzung untereinander steht dabei im Vordergrund.

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Ein neuer Termin wird zeitnah bekannt gegeben. Die Veranstaltung ist kostenlos.

Information und Anmeldung:
Museumsdienst Berlin
+49 (0)30 247 49 888 (Mo–Fr: 9–16 Uhr, Sa–So: 9–13 Uhr)
museumsdienst@kulturprojekte.berlin

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Fortbildung, Diskussion

– VERSCHOBEN – Austausch: Schule und Museum

23. Apr

Diskussion, Fokus: Brücke

ONLINE – Workshop
Instrumente der Provenienzforschung

14 – 17 Uhr
Zugehörige Ausstellung: Max Kaus
Unter Freunden

Anlässlich des zweiten Tags der Provenienzforschung erhalten Interessierte in einem Online-Workshop mit Nadine Bauer, Provenienzforscherin, einen Einblick in die aktuelle Provenienzforschung am Brücke-Museum.

Die Provenienzforscherin des Brücke-Museums wird Ihnen im Rahmen eines kleinen Online-Workshops ein Kunstwerk vorstellen, an dem sie momentan arbeitet. Der Hauptteil des Workshops findet auf unserer Facebook-Seite statt. Der Workshop wird auf Deutsch stattfinden.

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Der Workshop wird auf Facebook stattfinden.

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Diskussion, Fokus: Brücke

ONLINE – Workshop Instrumente der Provenienzforschung

8. Apr

Diskussion, Fokus: Brücke

ENTFÄLLT – Fokus Brücke
„Außer Rand und Band“ – Die Brücke-Künstler im Bann von Vincent van Gogh
Vortrag von Elena Schroll

18–19 Uhr
Zugehörige Ausstellung: Unzertrennlich.
Rahmen und Bilder der
Brücke-Künstler

Leider muss die Veranstaltung Fokus: Brücke am Donnerstag, 12. März 2020 aufgrund der aktuellen Empfehlungen des Berliner Senats entfallen und wird verschoben.

Elena Schroll ist wissenschaftliche Mitarbeiterin und Kuratorin am Frankfurter Städel Museum. Zuletzt kuratierte sie dort die Wanderausstellung Lotte Laserstein. Von Angesicht zu Angesicht und verantwortete als Projektleiterin die erfolgreiche Schau Making van Gogh. Geschichte einer deutschen Liebe.

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Öffentliche Veranstaltungen sind mit Museumsticket kostenlos.

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Diskussion, Fokus: Brücke

ENTFÄLLT – Fokus Brücke „Außer Rand und Band“ – Die Brücke-Künstler im Bann von Vincent van Gogh
Vortrag von Elena Schroll

12. Mrz

Rundgang, Diskussion

Neu gesichtet III
Begrenzung, Perspektive und Ausschnitt

15–16 Uhr
Zugehörige Ausstellung: Unzertrennlich.
Rahmen und Bilder der
Brücke-Künstler

Dialogischer Ausstellungsrundgang und Intervention mit Susanne Schuricht
Bildende Künstlerin, Berlin

Susanne Schuricht (2003, MA Universität der Künste Berlin) beschäftigt sich in ihren interaktiven Installationen und Fotografien gleichermaßen mit dem Einrahmen des Blicks und mit der Bildung eines Ausschnittes aus dem umliegenden Kontext, der Inszenierung eines Ausblicks bzw. einer Leerstelle, um so die Betrachter*innen als aktiv Sehende einzubeziehen. Ihre Installationen sind angesiedelt zwischen Skulptur und „human scale“-Architektur. Sie hat eine Serie von begehbaren, interaktiven Raum-Installationen geschaffen, die „Corpus Serie“, in welcher die Benutzer*innen mechanisch einen Ausschnitt der sie umgebenden Realität wählen, diesen betrachten können und selbst auch zu einem Ausschnitt für andere Betrachter*innen werden. Ihre Arbeiten fanden interdisziplinär Beachtung, sowohl auf Konferenzen, in Kunst-Ausstellungen und Architektur-Biennalen, darunter die Ausstellung Extended Compositions im Kunsthaus Centre d’art Pasquart, Biel; ORBE, Museum MUCA Roma, Mexico City; 53. Kunstbiennale Fare Mondi in Venedig; Kunstverein Arnsberg, Shenzhen-Hongkong Biennale of Urbanism and Architecture. Von Juli 2015–Mai 2016 co-initiierte and kuratierte sie die Ausstellungsreihe Room In Room im Grüntuch Ernst Lab, welche eine Brücke spannt zwischen Kunst und Architektur. Ihre Werke sind international in Sammlungen vertreten.

Die Neu gesichtet Veranstaltung von Susanne Schuricht Begrenzung, Perspektive und Ausschnitt  wird eine visuelle Präsentation beinhalten und eine interaktive Intervention im Raum.

http://susanneschuricht.de

http://roominroom.org

Im Gesprächsformat Neu gesichtet kontextualisieren Expert*innen unterschiedlicher Disziplinen die Ausstellung aus ihrer jeweiligen Perspektive in einem dialogischen Ausstellungsrundgang.

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Öffentliche Veranstaltungen sind mit Museumsticket kostenlos. Im Rahmen des Aktionstages Berlin sagt Danke ist der Eintritt für Ehrenamtliche frei.

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Rundgang, Diskussion

Neu gesichtet III
Begrenzung, Perspektive und Ausschnitt

7. Mrz

Rundgang, Diskussion

Neu gesichtet II
Von Ecken und Kanten

15–16 Uhr
Zugehörige Ausstellung: Unzertrennlich.
Rahmen und Bilder der
Brücke-Künstler

Dialogischer Ausstellungsrundgang mit Lucija Wićaz
Tischlergesellin und Kulturwissenschaftlerin, Berlin 

Nach einem Studium der Kulturwissenschaften entschloss sich Lucija Wićaz für eine handwerkliche Ausbildung in einer Bautischlerei. Im Zentrum stand die Altbausanierung und damit der Nachbau von Türen aus der Gründerzeit und der Neubau von Kastendoppelfenstern für denkmalgeschützte Gebäude. Nach ihrer Lehre war Lucija Wićaz projektweise in einer Werkstatt beschäftigt und ist seit kurzem Bildungsbegleiterin an einer Berufsschule in Berlin.

Im Gesprächsformat Neu gesichtet kontextualisieren Expert*innen unterschiedlicher Disziplinen die Ausstellung aus ihrer jeweiligen Perspektive in einem dialogischen Ausstellungsrundgang.

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Öffentliche Veranstaltungen sind mit Museumsticket kostenlos.

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Rundgang, Diskussion

Neu gesichtet II
Von Ecken und Kanten

29. Feb

Diskussion, Rundgang

Fokus Rahmen

16–19 Uhr
Zugehörige Ausstellung: Unzertrennlich.
Rahmen und Bilder der
Brücke-Künstler

mit Eva Mendgen, Kunsthistorikerin, Saarbrücken und
Werner Murrer, Kurator der Ausstellung und Rahmenexperte, München

 

Ab 16 Uhr lädt der Ausstellungskurator Werner Murrer zu einem Rundgang durch Unzertrennlich im Brücke-Museum ein. Dabei erhalten Sie einmalige Einblicke in seine langjährige Recherche und Praxis als Rahmenexperte.

Die Kunsthistorikerin Eva Mendgen wird ab
17 Uhr den Vortrag Rahmenbilder. Grenzrelationen halten. In ihrer Forschung widmet sich Eva Mendgen dem Rahmen vom 19. Jahrhundert bis in die expressionistische Moderne.

Im Anschluss tauschen sich die beiden Expert*innen ab 18 Uhr untereinander und mit Ihnen über aktuelle Forschungsfragen zum Thema Rahmen aus. Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme!

 

Kurzbiografien

Eva Mendgen (Dr. phil.)
Kunsthistorikerin, Publizistin, Ausstellungsmacherin

Grundlagenforschung aus der Perspektive eines interdisziplinären, Theorie und Praxis verbindenden, künstlerisch-wissenschaftlichen methodischen Ansatzes, ausgehend vom Rahmenbild. Seit der Promotion mit dem Titel Künstler rahmen ihre Bilder in Bonn 1991 entstanden zahlreiche Referenzwerke zum Thema des Künstlerrahmens (u. a. In Perfect Harmony. Bild + Rahmen 18501920). Daraus geht die bis heute andauernde Beschäftigung mit Räumen der Grenze und ihre Inwertsetzung als Kulturlandschaften hervor.

Werner Murrer
Rahmenexperte

Werner Murrer, Kurator der Ausstellung und Rahmenmacher, gilt als ausgewiesener Experte zu den Rahmen des Expressionismus. Seine umfangreiche Expertise stammt aus der über dreißig Jahre langen Beschäftigung mit dem Thema, unzähligen Museumsbesuchen und umfangreichen Recherchen.

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Öffentliche Veranstaltungen sind mit Museumsticket kostenlos.

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Diskussion, Rundgang

Fokus Rahmen

26. Jan

Diskussion, Fortbildung

Brücke After Hours
Young Professionals im Gespräch

18–21 Uhr
Zugehörige Ausstellung: Unzertrennlich.
Rahmen und Bilder der
Brücke-Künstler

Ein Abend mit Kunst, Kritik und Kir Royal

Unsere Gäste sind Liane Aviram, Johanna Käthe Michel (N*A*I*L*S) und Shanti Suki Osman. Gemeinsam mit euch möchten wir uns über statische Institutionen austauschen, konkrete Veränderungsstrategien diskutieren und bei einem Drink in lockerer Atmosphäre netzwerken.

Am Brücke-Museum eröffnet sich seit dem Leitungswechsel vor zwei Jahren viel Raum für kreative Experimente und Platz für Veränderung. Trotzdem tauchen dabei immer wieder Grenzen und institutionelle Hindernisse auf. Wir geben Einblicke in unsere Arbeit hier am Haus und möchten von euren aktuellen Projekten und Struggles erfahren.

Wir freuen uns auf euch!
Nora Hogrefe und Katrina Schulz

 

Kurzbiografien:

Shanti Suki Osman arbeitet mit akustischer Kunst zu den Themen Antirassismus, Feminismen und diskriminierungskritischer kultureller Bildung. Sie ist wissenschaftliche Mitarbeiterin der Humboldt Universität Berlin und Co-Leiterin des von Carmen Mörsch gegründeten Projekts zu Schule und Critical Race DIE REMISE. Sie hat unter anderem mit dem Haus der Kulturen der Welt, Ballhaus Naunynstraße, District * Schule ohne Zentrum und Late Nights In Squat Bars Projekte durchgeführt.

Die Gruppe N*A*I*L*S beschäftigt sich seit 2018 mit Nägeln und Nail Art im Kontext von Migration, Biopolitik und Kapitalismus, sowie dem Nagelstudio als Ort kritischer, transkultureller und solidarischer Praktiken. Es geht dabei um einen Austausch intersektionaler feministischer Anliegen zwischen Künstler*innen, Aktivist*innen, Vermittler*innen und Kosmetiker*innen. N*A*I*L*S. hacks*facts*fictions begann als transdisziplinäres, künstlerisches Forschungsprojekt, initiiert von Suza Husse, Ayşe Güleç und Katja Kobolt. Es setzt sich als ein sich ständig im Wandel begreifendes, umtriebiges Kollektiv fort, welches Workshops, Talks und Ausstellungen in Universitäten, Schulen, Ausstellungshäusern und Nagelstudios organisiert.

Johanna Käthe Michel studiert Bildende Kunst in Berlin. Im Jahr 2018 machte sie ihren Abschluss mit einer theoretischen Arbeit zur intersektionalen Kritik der (Re)Produktion geschmacklicher Normen durch institutionalisierte Kunstvermittlung. Ihre künstlerische Arbeit wendet sich mit besonderer Vorliebe gefundenen Texten, Objekten und Filmmaterial, Institutionskritik, feministischen Diskursen, kollaborativen Kontexten und dem öffentlichen Raum zu. Vermittelnde und diskursive Aktivitäten werden dabei im Rahmen künstlerischer Praxis verstanden. Johanna ist Teil der transdisziplinären Gruppe N*A*I*L*S. Ihre Arbeiten wurden in institutionellen Räumen und Off-Spaces gezeigt und durchgeführt, unter anderem im Museum für Fotografie Berlin, in der Stadtgalerie Kiel, bei DISTRICT Berlin sowie der Lothringer13 Halle München.

Liane Aviram ist New Media Künstlerin und Forscherin. Sie ist in Großbritannien geboren und hat Familie in Israel und Deutschland. Lianes Arbeit bezieht sich auf Fragen nach Wirtschaftsmigration im Nahen Osten und Europa, transnationaler Mutterschaft und Praktiken des Empowerment und der Mobilität von Frauen. Liane hat mit District, Centre without Borders gearbeitet und war Teil des Gemeinschaftsprojekt N*A*I*L*S. hacks*facts*fictions. Jetzt ist sie an der Koordination des kollaborativen Think-Tanks Karov Qareeb beteiligt, einer jüdisch-muslimischen Plattform für kritische gesellschaftspolitische Debatten.

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Die Veranstaltung findet in Deutscher Lautsprache statt, einzelne Beiträge werden in Englischer Sprache gehalten. Bei Bedarf können wir Flüsterübersetzung anbieten. Der Eintritt ist frei.

Während der Veranstaltung werden Fotos gemacht, die wir für nicht-kommerzielle Werbezwecke verwenden. Mit der Teilnahme erklärt ihr auch mit einer eventuellen Veröffentlichung auf unserer Website bzw. in den Sozialen Medien einverstanden. Wenn ihr nicht auf den Fotos erscheinen möchtet, wendet euch bitte direkt an die Fotograf*innen.

Das Gebäude ist ebenerdig zugänglich, rollstuhlgerechte Toiletten befinden sich im Nachbargebäude, dem Kunsthaus Dahlem. Wenn ihr konkrete Fragen, Anregungen oder Wünsche für den Abend habt, meldet euch gerne bei uns: hogrefe[at]bruecke-museum.de

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Diskussion, Fortbildung

Brücke After Hours
Young Professionals im Gespräch

16. Jan

Diskussion, Rundgang

Neu gesichtet I
Framing Performance (in Englisch)

15–16 Uhr
Zugehörige Ausstellung: Unzertrennlich.
Rahmen und Bilder der
Brücke-Künstler

Dialogischer Ausstellungsrundgang in Englisch mit Renen Itzhaki
Choreograph, Berlin

Renen Itzhaki ist Choreograf in der Berliner freien Tanzszene und Künstler in den Bereichen Performance, Installation, Dramaturgie und Video. In seinen Arbeiten reflektiert er vor allem Prozesse des künstlerischen Schaffens, Fragen nach Autorschaft, institutioneller Kritik und persönlicher Erinnerung.

Im Gesprächsformat Neu gesichtet kontextualisieren Expert*innen unterschiedlicher Disziplinen die Ausstellung aus ihrer jeweiligen Perspektive in einem dialogischen Ausstellungsrundgang.

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Öffentliche Veranstaltungen sind mit Museumsticket kostenlos.

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Diskussion, Rundgang

Neu gesichtet I
Framing Performance (in Englisch)

15. Dez 2019

Fortbildung, Diskussion

Austausch: Schule und Museum

15–17 Uhr
Zugehörige Ausstellung: Unzertrennlich.
Rahmen und Bilder der
Brücke-Künstler

Das Brücke-Museum erarbeitet kontinuierlich neue Programme für Schulen und möchte mit diesem Treffen mit Lehrpersonen, Pädagog*innen und Kulturvermittler*innen in den Austausch kommen.

Das Treffen dient der Vorstellung der aktuellen Programme und fragt nach Wünschen/Bedarfen aus dem schulischen Bereich.

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Information und Anmeldung:
Museumsdienst Berlin
+49 (0)30 247 49 888 (Mo–Fr: 9–16 Uhr, Sa–So: 9–13 Uhr)
museumsdienst@kulturprojekte.berlin

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Fortbildung, Diskussion

Austausch: Schule und Museum

3. Dez 2019

Rundgang, Diskussion

Neu gesichtet V
Provenienzforschung im Brücke-Museum

Dialogischer Ausstellungsrundgang mit Nadine Bauer
Provenienzforscherin, Berlin

Nadine Bauer studierte Kunstgeschichte, Neuere Geschichte und Klassische Archäologie in Berlin, Wien und Münster, und war studentische Mitarbeiterin der Forschungsstelle „Entartete Kunst“ an der FU Berlin. 2012/13 arbeitete sie am Getty Research Institute, Los Angeles an dem Datenbankprojekt „German Sales 1930–1945. Art Works, Art Markets, and Cultural Policy“. Daraufhin absolvierte sie ein Volontariat an den Staatlichen Museen zu Berlin in der Arbeitsstelle für Provenienzforschung und im Zentralarchiv. Von 2015 bis 2018 war sie am Deutschen Zentrum Kulturgutverluste in Magdeburg im Fachbereich Provenienzforschung tätig. Seit 2014 beschäftigt sie sich nebenberuflich mit ihrer Dissertation zur Münchner Galerie Almas und deren Anteil am Kunsthandel während der NS-Zeit. Seit November 2018 ist Nadine Bauer am Brücke-Museum im Rahmen eines einjährigen Projektes mit der Aufarbeitung der Provenienz von rund 60 Werken der Sammlung beschäftigt.

Im Gesprächsformat Neu gesichtet kontextualisieren Expert*innen unterschiedlicher Disziplinen die Ausstellung aus ihrer jeweiligen Perspektive in einem dialogischen Ausstellungsrundgang.

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Öffentliche Veranstaltungen sind mit Museumsticket kostenlos.

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Rundgang, Diskussion

Neu gesichtet V Provenienzforschung im Brücke-Museum

10. Aug 2019

Rundgang, Diskussion

Neu gesichtet IV
Gebärdensprachen im Museum

Dialogischer Ausstellungsrundgang mit Andreas Döltgen, Berlin

Andreas Döltgen entwickelt freiberuflich Projekte mit Gebärdensprache in Berlin. Nach einem Studium der Deaf Studies arbeitet Andreas Döltgen vor allem im Bereich Kunst und Kultur. Beispielsweise berät er Museen, wie sie Angebote in Gebärdensprache schaffen können.

Diese Veranstaltung findet in Deutscher Gebärdensprache mit Übersetzung in Deutsche Lautsprache statt.

Im Gesprächsformat Neu gesichtet kontextualisieren Expert*innen unterschiedlicher Disziplinen die Ausstellung aus ihrer jeweiligen Perspektive in einem dialogischen Ausstellungsrundgang.

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Öffentliche Veranstaltungen sind mit Museumsticket kostenlos. Diese Veranstaltung findet in Deutscher Gebärdensprache mit Übersetzung in Deutsche Lautsprache statt.

Bitte melden Sie sich bei Nora Hogrefe an unter hogrefe[at]bruecke-museum.de oder 030 8390 0864. Informieren Sie uns über möglichen Unterstützungsbedarf.

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Rundgang, Diskussion

Neu gesichtet IV Gebärdensprachen im Museum

8. Aug 2019

Rundgang, Diskussion

– entfällt –
Neu gesichtet III

Rassismuskritik im Museum

Dialogischer Ausstellungsrundgang mit Tahir Della
Fachpromotor für Dekolonisierung und Antirassismus, glokal e.V. Berlin

Tahir Della ist Fachreferent für Dekolonisierung und Antirassismus im Promotorenprogramm „Eine Welt“ des Berliner Entwicklungspolitischen Ratschlags. Neben seiner Arbeit als rassismuskritischer Trainer im Bildungsprogramm von glokal e.V. ist er Mitglied im Vorstand der Initiative Schwarze Menschen in Deutschland – ISD-Bund e.V. Tahir Della setzt sich für die Aufarbeitung der kolonialen Geschichte Deutschlands ein, um Ausgrenzung und Rassismus in der Gesellschaft abzubauen.

Im Gesprächsformat Neu gesichtet kontextualisieren Expert*innen unterschiedlicher Disziplinen die Ausstellung aus ihrer jeweiligen Perspektive in einem dialogischen Ausstellungsrundgang.

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Öffentliche Veranstaltungen sind mit Museumsticket kostenlos.

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Rundgang, Diskussion

– entfällt – Neu gesichtet III
Rassismuskritik im Museum

29. Jun 2019

Diskussion

Symposium
Zwischen den Bildern
Zeitgenössische, künstlerische Perspektiven auf die Gesellschaft der Nachkriegszeit

Im Rahmen der Ausstellung Flucht in die Bilder? Die Künstler der Brücke im Nationalsozialismus öffnet das Symposium Zwischen den Bildern zeitgenössische künstlerische Perspektiven auf die Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg. Während sich die Ausstellung erstmals kritisch mit der künstlerischen Praxis und den Handlungsspielräumen der Brücke-Künstler von 1933 bis 1949 beschäftigt, nähern sich die eingeladenen Künstler*innen mit diversen Medien der Frage, wie ein Zusammenleben nach der Ernüchterung des verlorenen Krieges möglich war. Welche moralischen und kulturellen Leerstellen oder familiären Lücken – die bis in die Gegenwart reichen – bilden den Ausgangspunkt der künstlerischen Auseinandersetzung?

Programm und weitere Informationen: Download.

Künstler*innen: Ruth Anderwald + Leonhard Grond, Christa Jeitner, Svenja Leiber, Museum of American Art in Berlin, Maya Schweizer, Annette Weisser

Konzept: Susanne Weiß, Lena Ziese und Daniela Bystron

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11 Uhr Führung: Lisa Marei Schmidt, Direktorin Brücke-Museum
12 Uhr Vortrag: Museum of American Art in Berlin
13 Uhr Filmscreening: Maya Schweizer Passing Down, Frame One (2017)*
14 Uhr Mittagspause
15 Uhr Lesung: Svenja Leiber Das letzte Land (2014)*
16 Uhr Gespräch: Christa Jeitner
17 Uhr Filmscreening: Annette Weisser Kanon (2006)*
18 Uhr Ausklang und Umtrunk

*Die mit * gekennzeichneten Formate werden von Ruth Anderwald + Leonhard Grond mit der Methode Hasenherz präsentiert.

Wir bitten um Anmeldung bei Nora Hogrefe.
Das Symposium ist kostenlos zzgl. Eintrittskarte, Betreuung für Kinder ab drei Jahren sowie Mittagessen nach Voranmeldung.

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Diskussion

Symposium Zwischen den Bildern
Zeitgenössische, künstlerische Perspektiven auf die Gesellschaft der Nachkriegszeit

16. Jun 2019

Rundgang, Diskussion

Neu gesichtet II
Ethik im Museum

Dialogischer Ausstellungsrundgang mit Veronika Nahm
Anne Frank Zentrum Berlin

Veronika Nahm leitet den Bereich Berliner Ausstellung und Pädagogik im Anne Frank Zentrum. Ihre Arbeitsschwerpunkte sind derzeit historisches Lernen in der Grundschule, die Verknüpfung von historischem Lernen und Menschenrechtsbildung sowie die pädagogische Arbeit gegen Antisemitismus und andere Diskriminierungsformen im europäischen Kontext. Sie hat in München, Berlin und Paris Geschichte und Jura studiert. Von 2004 bis 2007 arbeitete sie für den Bereich Bildung und Vermittlung des Deutschen Historischen Museums. Sie ist Mitglied der Kommission Europäische und Internationale Bildungsarbeit im Arbeitskreis deutscher Bildungsstätten.

Im Gesprächsformat Neu gesichtet kontextualisieren Expert*innen unterschiedlicher Disziplinen die Ausstellung aus ihrer jeweiligen Perspektive in einem dialogischen Ausstellungsrundgang.

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Öffentliche Veranstaltungen sind mit Museumsticket kostenlos.

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Rundgang, Diskussion

Neu gesichtet II Ethik im Museum

25. Mai 2019

Rundgang, Diskussion

Neu gesichtet I
Grenzen des Denkens, Grenzen des Handelns

Dialogischer Ausstellungsrundgang mit Andreas Hüneke
Kunsthistoriker, Potsdam

Andreas Hüneke ist Kunsthistoriker und Provenienzforscher, er hat seit 2003 einen Lehrauftrag an der Forschungsstelle „Entartete Kunst“ der Freien Universität Berlin. Sein Schwerpunkt liegt bereits seit den 1970er-Jahren auf den in der NS-Aktion beschlagnahmten Werken. Als Sohn eines Pfarrers in der DDR geboren und aufgewachsen stieß er mit seiner Faszination für Expressionismus und Abstraktion immer wieder an Grenzen. Er gelangte über den Umweg einer Tätigkeit als Theatermaler und eines Theologiestudiums an die Staatliche Galerie Moritzburg in Halle (1970–1977). Seither ist er freiberuflich tätig und lebt seit 1982 in Potsdam.

Im Gesprächsformat Neu gesichtet kontextualisieren Expert*innen unterschiedlicher Disziplinen die Ausstellung aus ihrer jeweiligen Perspektive in einem dialogischen Ausstellungsrundgang.

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Öffentliche Veranstaltungen sind mit Museumsticket kostenlos.

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Rundgang, Diskussion

Neu gesichtet I Grenzen des Denkens, Grenzen des Handelns

27. Apr 2019

Rundgang, Diskussion

Neu gesichtet II
Stereotype der Volkskunst befragen

Dialogischer Ausstellungsrundgang mit Sabine Eggmann

Im Gesprächsformat Neu gesichtet kontextualisieren Expert*innen unterschiedlicher Disziplinen die Ausstellung aus ihrer Perspektive in einem dialogischen Ausstellungsrundgang.

Dr. Sabine Eggmann arbeitet als Geschäftsleiterin der Schweizerischen Gesellschaft für Volkskunde (SGV). Sie hat Volkskunde/Europäische Ethnologie, Alte Geschichte und Lateinische Philologie an der Universität Basel studiert, wo sie zum zeitgenössischen Kulturbegriff promovierte. Neben ihrer Tätigkeit für die SGV lehrt sie als Dozentin an den Universitäten Basel und Zürich. Ihre Forschungsschwerpunkte kreisen um Fragen zu Volkskultur und dem (im-)materiellem Kulturerbe, nach der gegenwärtigen Alltagskultur in all ihren Facetten sowie kulturtheoretische Methoden.

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Öffentliche Veranstaltungen sind mit Museumsticket kostenlos.

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Rundgang, Diskussion

Neu gesichtet II Stereotype der Volkskunst befragen

30. Mrz 2019

Rundgang, Diskussion

Neu gesichtet I
Künstlerische und textile Praxis

Dialogischer Ausstellungsrundgang mit Judith Raum

Im Gesprächsformat Neu gesichtet kontextualisieren Expert*innen unterschiedlicher Disziplinen die Ausstellung aus ihrer jeweiligen Perspektive in einem dialogischen Ausstellungsrundgang.

Judith Raum ist Künstlerin und Autorin und lebt in Berlin. In ihre multimedialen Installationen und Lecture-Performances fließen oft Archiv-Recherchen zu sozial- und wirtschaftsgeschichtlichen Themen ein, in den letzten Jahren vermehrt aus dem Bereich der Textil(industrie)geschichte. So hat sie z. B. für jüngste Arbeiten ästhetische und strukturelle Merkmale der Gebrauchsstoffe, die von der Textilwerkstatt des Bauhauses entwickelt wurden, herausgearbeitet. Gleichzeitig untersucht sie den Entstehungskontext der Stoffe, für den sowohl die Geschlechterpolitik am Bauhaus als auch die politischen Verwerfungen vor der Machtübernahme der Nationalsozialist*innen eine Rolle spielen.

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Öffentliche Veranstaltungen sind mit Museumsticket kostenlos.

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Rundgang, Diskussion

Neu gesichtet I Künstlerische und textile Praxis

16. Mrz 2019

Rundgang, Diskussion

Neu gesichtet III
Max Pechsteins „Fischerboot”

15–16 Uhr
Zugehörige Ausstellung: 1913: Die Brücke und Berlin

Dialogischer Ausstellungsrundgang mit Kamal Sallat
Künstler, Berlin

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Rundgang, Diskussion

Neu gesichtet III Max Pechsteins „Fischerboot”

24. Nov 2018

Rundgang, Diskussion

Neu gesichtet II
Vergnügungsstadt Berlin

15–16 Uhr

Dialogischer Ausstellungsrundgang mit Daniel Morat
Historiker an der Freien Universität, Berlin

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Rundgang, Diskussion

Neu gesichtet II Vergnügungsstadt Berlin

16. Nov 2018

Rundgang, Diskussion

Neu gesichtet I
Das Kaiserreich in der ersten Globalisierung

15–16 Uhr
Zugehörige Ausstellung: 1913: Die Brücke und Berlin

Dialogischer Ausstellungsrundgang mit PD Hedwig Richter
Historikerin am Institut für Sozialforschung, Hamburg
 

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Rundgang, Diskussion

Neu gesichtet I Das Kaiserreich in der ersten Globalisierung

27. Okt 2018