Foto: Anika Büssemeier

Aktivitäten im Bereich Bildung & Outreach interpretieren die Rolle des Brücke-Museums und seiner Kunst in Zeiten sozialer und politischer Veränderungen neu. Wir wollen unser Publikum, die Nachbarschaft, Kulturakteur*innen, Künstler*innen und Praktiker*innen zusammenbringen, um mögliche Antworten auf aktuelle künstlerische und soziale Fragen zu finden. Dabei arbeiten wir mit unterschiedlichen Kooperationspartner*innen zusammen und sind offen für neue Kontakte.

Seit April 2018 befindet sich der Bereich Bildung & Outreach in Aufbau und wir freuen uns über Ihr Interesse und Ihr Feedback.

Leitung: Daniela Bystron, Kuratorin für Outreach
Wissenschaftliche Volontärin: Nora Hogrefe
Freie Vermittlerinnen: Julia Devies, Marian Fuchs, Renen Itzhaki, Judith Kirchner, Sieglinde Lemcke, Katja Schöppe-Carstensen

Erwachsene

Öffentliche Führungen

In öffentlichen Führungen haben Sie samstags die Gelegenheit, die jeweils aktuelle Ausstellung gemeinsam mit einer unserer Kunstvermittler*innen zu erkunden und im dialogischen Austausch ins Gespräch miteinander zu kommen.

Aktuelle Termine finden Sie im Kalender.

Erwachsene

Neu gesichtet

Im Gesprächsformat Neu gesichtet kontextualisieren Expert*innen unterschiedlicher Disziplinen die Ausstellung aus ihrer jeweiligen Perspektive in einem dialogischen Ausstellungsrundgang.

Aktuelle Termine finden Sie im Kalender.

Kinder & Familie

Sommerferienworkshop

Kinder und Jugendliche erkunden gemeinsam mit unseren Kunstvermittler*innen das Museum und erarbeiten künstlerische Zugänge zu den Themen der aktuellen Ausstellung.

Aktuelle Termine finden Sie im Kalender.

Kinder & Familie

Experiment Natur Malerei
Workshop

Zeichnen mit Ästen? Drucken mit Blättern? Malen mit Erde? Wie das geht und was du alles selbst ausprobieren und erfinden kannst, erfährst du in diesem Workshop. Auch die Brücke-Künstler haben vor über 100 Jahren viel Zeit in der Natur verbracht und draußen gemalt und gezeichnet.

Wir suchen gemeinsam im Garten und im angrenzenden Grunewald Materialien zum experimentellen Gestalten und machen es uns in der Casa Isadora bequem. Die Casa Isadora – ein bunter Pavillon im Garten des Brücke-Museums – wurde von der Künstlerin Sol Calero im Jahr 2018 für das Publikum geschaffen. Es ist ein Ort der Ruhe, des Austauschs und der künstlerischen Gestaltung mit Blick in den Grunewald.

Hinweis: Der Workshop kann 2-stüdig oder 3-stüdig gebucht werden und findet komplett unter freiem Himmel im Garten und Wald statt. Bitte wetterfeste Kleidung anziehen und bei Bedarf ein Pausenbrot mitbringen!

120 Min., Deutsch: € 115 / Englisch, Französisch, Niederländisch: € 125
180 Min., Deutsch: € 160 / Englisch, Französisch, Niederländisch: € 170
für Kinder und Jugendliche von 4 bis 17 Jahren
Gruppengröße: max. 25 Personen

Information und Buchung:
Museumsdienst Berlin
+49 (0)30 247 49 888 (Mo–Fr: 9–16 Uhr, Sa–So: 9–13 Uhr)
museumsdienst@kulturprojekte.berlin

Kinder & Familie

Für Kinder! Kartenspiel

Dieses Kartenset begleitet dich bei deinem Rundgang durch die Ausstellungen. Du kannst zeichnen, Geschichten erfinden und hast Platz für deine Ideen und Beobachtungen. Jede Karte bezieht sich auf ein bestimmtes Kunstwerk oder einen Raum in der Ausstellung.

Für Kinder kostenfrei an der Kasse erhältlich.

Kinder & Familie

Familientag

Zum Familientag im Brücke-Museum ist die ganze Familie herzlich eingeladen, das Haus und die aktuelle Ausstellung gemeinsam kennenzulernen. Der Familientag ist eine offene Veranstaltung, zu der alle Besucher*innen ohne Anmeldung jederzeit vorbeikommen können. Das Brücke-Museum empfiehlt, mindestens eine Stunde für den Besuch einzuplanen.

Aktuelle Termine finden Sie im Kalender.

Schule

Experiment Natur Malerei
Workshop

Zeichnen mit Ästen? Drucken mit Blättern? Malen mit Erde? Wie das geht und was du alles selbst ausprobieren und erfinden kannst, erfährst du in diesem Workshop. Auch die Brücke-Künstler haben vor über 100 Jahren viel Zeit in der Natur verbracht und draußen gemalt und gezeichnet.

Wir suchen gemeinsam im Garten und im angrenzenden Grunewald Materialien zum experimentellen Gestalten und machen es uns in der Casa Isadora bequem. Die Casa Isadora – ein bunter Pavillon im Garten des Brücke-Museums – wurde von der Künstlerin Sol Calero im Jahr 2018 für das Publikum geschaffen. Es ist ein Ort der Ruhe, des Austauschs und der künstlerischen Gestaltung mit Blick in den Grunewald.

Hinweis: Der Workshop kann 2-stüdig oder 3-stüdig gebucht werden und findet komplett unter freiem Himmel im Garten und Wald statt. Bitte wetterfeste Kleidung anziehen und bei Bedarf ein Pausenbrot mitbringen!

120 Min., Deutsch: € 100 / Englisch, Französisch, Niederländisch: € 110
180 Min., Deutsch: € 145 / Englisch, Französisch, Niederländisch: € 155
Kita, GS, Sek I, Sek II
Fächer: Kunst, Sachunterricht, Biologie, Ethik
Gruppengröße: max. 25 Personen

Information und Buchung:
Museumsdienst Berlin
+49 (0)30 247 49 888 (Mo–Fr: 9–16 Uhr, Sa–So: 9–13 Uhr)
museumsdienst@kulturprojekte.berlin

Schule

Ausgegrenzt: Wer entscheidet hier?
Interaktives Ausstellungsgespräch

Wie fühlt es sich an, ausgeschlossen zu werden? Wer bestimmt, wer dazu gehört und wer nicht? Die Brücke-Künstler konnten im Nationalsozialismus nicht mehr als Künstler arbeiten und ihre Bilder durften nicht mehr gezeigt werden.

Mit den Schüler*innen wird überlegt: Welche Rolle spielen Ausgrenzungen und Diskriminierung in ihrem Alltag heute? Welche Lösungen können dafür gemeinsam erarbeitet werden? Die Schüler*innen erkunden die Ausstellung und sprechen über relevante Fragen von Macht, Freiheit und Widerstand in ihrem Alltag.

90 Min., Deutsch: € 80 / Englisch, Französisch, Niederländisch: € 90
Grundschule, Sek I
Fächer: Kunst, Sachunterricht, Geschichte, Gesellschaftswissenschaften
Gruppengröße: max. 20 Personen

Information und Buchung:
Museumsdienst Berlin
+49 (0)30 247 49 888 (Mo–Fr: 9–16 Uhr, Sa–So: 9–13 Uhr)
museumsdienst@kulturprojekte.berlin

Schule

Power Sharing: Künstlerische Strategien des Widerstands
Interaktives Ausstellungsgespräch

Wie und wo kann ich meine Haltung, mein Handeln und meine Umwelt verändern, um mich gemeinsam mit anderen für eine gerechte Gesellschaft einzusetzen? Wie kann ich mich gegen Diskriminierung wehren? Wie finde ich einen produktiven Umgang mit den eigenen Privilegien?

Die Beschäftigung mit den Schicksalen und Handlungsspielräumen der Brücke-Künstler im Nationalsozialismus bietet Anlass zur Diskussion über die Gegenwart und gesellschaftliche Machtverhältnisse. In kurzen Übungen und Diskussionen entwickeln die Schüler*innen Ideen für eigene (künstlerische) Strategien des Widerstands.

90 Min., Deutsch: € 80 / Englisch, Französisch, Niederländisch: € 90
Sek I, Sek II
Fächer: Kunst, Sachunterricht, Geschichte, Gesellschaftswissenschaften
Gruppengröße: max. 20 Personen

Information und Buchung:
Museumsdienst Berlin
+49 (0)30 247 49 888 (Mo–Fr: 9–16 Uhr, Sa–So: 9–13 Uhr)
museumsdienst@kulturprojekte.berlin

Kooperation, Schule

„Unter Umständen unbeantwortbar“ Schüler*innen-zentrierte Forschung im Brücke-Museum
Schulkooperation

Laufzeit: September 2018–August 2019

Was hat die Künstlergruppe Brücke mit Heute zu tun? Was haben deren Werke mit dem Alltag Jugendlicher zu tun? Gibt es soziale, politische Analogien zur Gegenwart? Wie lässt sich die Brücke-Kunst in Berlin neu verorten? Welche bisher nicht vorhandenen Perspektiven lassen sich im Museum ergänzen? Wie können sich Jugendliche ins Museum mit ihren Fragen, Ideen und Sichtweisen einmischen?

Für diese und weitere Fragen wählen wir ein prozessorientiertes, schüler*innen-zentriertes, partizipatives Format, das der Museumspraxis sehr nahe steht: Forschung betreiben, Fragen stellen, Methoden und Strategien einer möglichen Beantwortung suchen, Expert*innen einladen, Interviews führen. Bewusst stellt Unter Umständen unbeantwortbar die Entwicklung persönlicher Fragen, orientiert an biografischem und kulturellem Background, persönlichen Interessen und Abneigungen an den Anfang. Danach unterstützen Museums-Mitarbeiter*innen, Lehrer*innen und von den Schüler*innen selbst eingeladene Expert*innen die Forschungsfragen der Schüler*innen.  

Unter Umständen unbeantwortbar nimmt Fragen in den Fokus, und lässt deren Beantwortung offen – jenseits von richtig und falsch. Dahinter steckt die Überzeugung, dass Lernen mit Fragen beginnt. Insbesondere die Institutionen Museum und Schule, die traditionell für kanonisiertes Wissen stehen, möchten wir vor einem fließenden, kritischen Wissensbegriff befragen. So geben wir Jugendlichen Vertrauen, ihre Fragen ernst zu nehmen und ihnen mit eigenen, kreativen Strategien nachzugehen.

Schule: Kurt-Tucholsky-Schule Berlin
Projektleitung: Daniela Bystron, Nora Hogrefe
Künstler*innen: Karen Winzer und Markus Strieder, unterstützt von Patrick Lindhof (Film) und Anika Büssemeier (Fotografie)
Schulische Betreuung: Grit Wöhlert

Gefördert durch den Projektfonds für kulturelle Bildung Berlin

Kooperation

Für morgen. Künstlerische Interventionen im Museum
Hochschulkooperation

Laufzeit: April–Juli 2019

Fragen zum Kanon, zu Codes und zum (Ver-)Lernen

Ziel des Seminar-Projekts „Für Morgen. Künstlerische Interventionen im Museum” ist die gemeinsame Untersuchung künstlerisch-experimenteller Ansätze der (Ver-)Mittlung im Kontext zeitgenössischer Kunst und der klassischen Moderne. Dabei soll analysiert werden, ob und wie unterschiedliche Perspektiven und kulturelle Erfahrungen verschiedener Netzwerke und lokaler Nachbarschaften in Vermittlungsprozessen über den kulturellen Kanon einer Gesellschaft eingebracht werden können. Daran anknüpfend entwickeln die Teilnehmer*innen aus ihrer jeweiligen fachlichen Expertise heraus eigene künstlerische Entwürfe für eine künstlerische Intervention im Brücke-Museum und setzen diese um.

Abschluss mit künstlerischen Interventionen im Brücke-Museum: 10. Juli 2019, 17–21 Uhr 

Universität: Kunsthochschule Weißensee
Dozentin: Prof. Mona Jas
Brücke-Museum: Daniela Bystron

Kooperation

Weltoffenes Berlin – Stipendium

Laufzeit: Mai 2018–Mai 2019

Berlin bietet vor dem Hintergrund globaler Migrationsbewegungen und zunehmender Bedrohung künstlerischer Freiheit vielen gefährdeten Kunst- und Kulturschaffenden eine neue Heimat. Die vom Berliner Senat ins Leben gerufene Initiative Weltoffenes Berlin fördert Künstler*innen jährlich mit einem Stipendium. Das Brücke-Museum arbeitet im Rahmen des Fellowships mit dem Künstler Kamal Sallat zusammen, der sich mit dem Kunstwerk „Das Fischerboot“ von Max Pechstein (1913) auseinandersetzt. Damit kontextualisiert er eine wichtige Arbeit der Sammlung des Brücke-Museums neu und wirft einen sehr persönlichen Blick auf dieses Werk. Im Laufe seines Projektes werden ein Malereizyklus und ein dokumentarischer Film entstehen. 

Stipendiat: Kamal Sallat
Brücke-Museum: Lisa Marei Schmidt und Daniela Bystron

Kooperation

Kuratieren von Ausstellungen. Fokus: Sexismus und Rassismus
Hochschulkooperation

Laufzeit: April 2018–Juli 2018

Erstmals arbeitet das Brücke-Museum mit dem Studiengang Museologie der Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin zusammen. In dem Kurs werden grundlegende einführende Gedanken und Fertigkeiten des Kuratierens theoretisch und praktisch vermittelt. Die Studierenden erhalten erste Einblicke in das Kuratieren, die Programmkonzeption, unterschiedliche disziplinäre Ansätze des Sammelns und Ausstellens, gestalterische Ideenentwicklung und in die Erarbeitung von Ausstellungsnarrativen sowie Formen der Vermittlung. In Kleingruppen erarbeiten die Studierenden eine Intervention zur Sammlungspräsentation mit diskriminierungskritischen Ansätzen zu den Themen Sexismus und Rassismus.

Universität: Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin
Dozentin: Prof. Susan Kamel
Brücke-Museum: Daniela Bystron