Foto: Anika Büssemeier

Aktivitäten im Bereich Bildung & Outreach interpretieren die Rolle des Brücke-Museums und seiner Kunst in Zeiten sozialer und politischer Veränderungen neu. Wir wollen unser Publikum, die Nachbarschaft, Kulturakteur*innen, Künstler*innen und Praktiker*innen zusammenbringen, um mögliche Antworten auf aktuelle künstlerische und soziale Fragen zu finden. Dabei arbeiten wir mit unterschiedlichen Kooperationspartner*innen zusammen und sind offen für neue Kontakte.

Seit April 2018 befindet sich der Bereich Bildung & Outreach in Aufbau und wir freuen uns über Ihr Interesse und Ihr Feedback.

Leitung: Daniela Bystron, Kuratorin für Outreach
Wissenschaftliche Volontärin: Nora Hogrefe
Freie Vermittlerinnen: Julia Devies, Marian Fuchs, Judith Kirchner, Lotte Leerschool, Sieglinde Lemcke, Valeria Sanguini, Katja Schöppe-Carstensen

Erwachsene

Brücke After Hours
Freundinnenschaft

Wie ist es, mit einer guten Freundin zusammenzuarbeiten? Wie prägen mediale Darstellungen von Freundschaft unsere Beziehungen heute? Und wie sieht Solidarität unter Freundinnen aus? Mit unseren Gästen Alice Hasters und Maxi Häcke (Feuer & Brot) haben wir am Donnerstag, 4. Juni 2020 in der Ausstellung Max Kaus. Unter Freunden über Freundinnenschaft, Netzwerke und gegenseitige Unterstützung gesprochen.

Brücke After Hours bietet alternative Sichtweisen auf die Sammlung und Ausstellungen des Brücke-Museums. Kuratiert von den wissenschaftlichen Volontärinnen des Museums, kommen die eingeladenen Gäste in einen Dialog mit dem Publikum.

Die Veranstaltung fand aufgrund der Eindämmungsverordnung ohne Publikum statt und wurde aufgezeichnet. Das Video können Sie sich hier ansehen.

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Erwachsene

Öffentliche moderierte Rundgänge

In öffentlichen moderierten Rundgängen haben Sie samstags die Gelegenheit, die jeweils aktuelle Ausstellung gemeinsam mit einer unserer Kunstvermittler*innen zu erkunden und im dialogischen Austausch ins Gespräch miteinander zu kommen.

Aktuelle Termine finden Sie im Kalender.

Erwachsene

Neu gesichtet

Im Gesprächsformat Neu gesichtet kontextualisieren Expert*innen unterschiedlicher Disziplinen die Ausstellung aus ihrer jeweiligen Perspektive in einem dialogischen Ausstellungsrundgang.

Aktuelle Termine finden Sie im Kalender.

Kinder & Familie

Brücke-Box

In der Brücke-Box befinden sich Materialien und Werkzeuge, die eine spielerische Kunstbetrachtung unterstützen – es geht um Farben, Formen, Stoffe und Geschichten. Die Brücke-Box können sich Kinder, Jugendliche und Familien kostenlos an der Kasse ausleihen.

Kinder & Familie

Familienworkshops

Zum PLAY! Familienworkshop im Brücke-Museum sind Kinder ab 5 Jahren und die ganze Familie herzlich eingeladen, das Haus und die aktuelle Ausstellung gemeinsam kennenzulernen.

Aktuelle Termine und Hinweise zur Anmeldung finden Sie im Kalender.

Schule

Brücke & ...

Unter Brücke & … finden Sie unterschiedliche Themen rund um das Brücke-Museum für Ausstellungsgespräche mit Schulen. Die Serie greift Themen der Sammlung, des Museums, des Expressionismus und der Brücke-Kunst auf. Spielerisch und handlungsorientiert ermöglichen die Programme ein interaktives Ausstellungserlebnis für Kinder und Jugendliche. Im Zentrum stehen das kritische Hinterfragen sowie die Verbindungen zwischen der heutigen Alltagswelt und der Situation der Künstlergruppe Brücke vor rund 100 Jahren. Unterschiedliche Übungen und künstlerische Praktiken kennzeichnen die Arbeitsweise im Ausstellungsraum – bei gutem Wetter auch im Museumsgarten.

Das Programm für Schulen erweitert sich stetig und orientiert sich an der Lebenswelt der Kinder und Jugendlichen und ihren Fragestellungen. Alle Themen sind modulartig aufgebaut und können auf die Altersgruppen – von der Kita bis zur Sek II – spezifisch angepasst werden.

Schule

Brücke & Farbe
Interaktives Ausstellungsgespräch

Welche Farben kennst du? Was bedeuten die Begriffe Gegenstandsfarbe, Erscheinungsfarbe und Ausdrucksfarbe?

Für die expressionistische Künstlergruppe Brücke spielten Farben eine große Rolle. Die sie umgebende Realität wollten die Künstler nicht nur abbilden, sondern ausdrucksstark darstellen. Mit kleinen Experimenten werden Farben in der Ausstellung erforscht.

90 Min., Deutsch: € 80 / Englisch, Französisch, Niederländisch: € 90
Kita, GS, Sek I, Sek II
Themen: Farbwirkung, Farbwahrnehmung, Farbexperimente

Information und Buchung:
Museumsdienst Berlin
+49 (0)30 247 49 888 (Mo–Fr: 9–16 Uhr, Sa–So: 9–13 Uhr)
museumsdienst@kulturprojekte.berlin

Schule

Brücke & Gender
Interaktives Ausstellungsgespräch

Die Mitglieder der Brücke waren Männer. Frauen tauchen im Kontext der Künstlergruppe nur am Rande als Partnerin oder Model in ihren Bildern auf.

Wie waren die Geschlechterverhältnisse damals, und wie schauen wir heute auf die Werke der Brücke? Wie gehen wir im Alltag und in der Kunst mit den Kategorien männlich und weiblich um, wenn Geschlecht nicht eindeutig erscheint? In der Ausstellung sprechen wir über Vorstellungen von Geschlecht, Gerechtigkeit und geschlechtliche Vielfalt.

90 Min., Deutsch: € 80 / Englisch, Französisch, Niederländisch: € 90
Kita, GS, Sek I, Sek II
Themen: Genderrollen, Geschlechterverhältnisse, Diversität

Information und Buchung:
Museumsdienst Berlin
+49 (0)30 247 49 888 (Mo–Fr: 9–16 Uhr, Sa–So: 9–13 Uhr)
museumsdienst@kulturprojekte.berlin

Schule

Brücke & Körper
Interaktives Ausstellungsgespräch

Menschendarstellungen sind zentral in den Werken der Brücke. Körper sollten in Bewegung eingefangen und expressiv dargestellt werden. Im Zeichen der Lebensreformbewegung war die natürliche Nacktheit des Menschen, vor allem in der Natur, ein wichtiges Thema und Ausdrucksmittel der Künstlergruppe.

Welche Potenziale bieten die Werke der Brücke heute unter den Aspekten von Menschenbildern, Körperbildern und Bewegung?

90 Min., Deutsch: € 80 / Englisch, Französisch, Niederländisch: € 90
Kita, GS, Sek I, Sek II
Themen: Menschenbilder, Körperbilder, Bewegung, Tanz

Information und Buchung:
Museumsdienst Berlin
+49 (0)30 247 49 888 (Mo–Fr: 9–16 Uhr, Sa–So: 9–13 Uhr)
museumsdienst@kulturprojekte.berlin

Schule

Brücke & Malerei
Workshop im Freien

Zeichnen mit Ästen? Drucken mit Blättern? Malen mit Erde? Wie das geht und was du alles selbst ausprobieren und erfinden kannst, erfährst du in diesem Workshop. Auch die Brücke-Künstler haben vor über 100 Jahren viel Zeit in der Natur verbracht und draußen gemalt und gezeichnet. Wir suchen gemeinsam im Garten und im angrenzenden Grunewald Materialien zum experimentellen Gestalten. Danach machen wir es uns im Museumsgarten bequem und erproben unterschiedliche Techniken.

Hinweis: Der Workshop kann 2-stündig oder 3-stündig gebucht werden und findet komplett unter freiem Himmel im Garten und Wald statt. Bitte wetterfeste Kleidung anziehen und bei Bedarf ein Pausenbrot mitbringen!

120 Min., Deutsch: € 100 / Englisch, Französisch, Niederländisch: € 110
180 Min., Deutsch: € 145 / Englisch, Französisch, Niederländisch: € 155
Kita, GS, Sek I, Sek II
Themen: experimentelle Malerei, Naturerfahrung (wetterabhängig, April–Oktober)

Information und Buchung:
Museumsdienst Berlin
+49 (0)30 247 49 888 (Mo–Fr: 9–16 Uhr, Sa–So: 9–13 Uhr)
museumsdienst@kulturprojekte.berlin

Schule

Brücke & Museum
Interaktives Ausstellungsgespräch

Nicht nur aktuelle Debatte um eine neue Museumsdefinition zeigen, dass Museen und ihre hierarchischen Strukturen und gesellschaftliche Relevant hinterfragt werden. Das Brücke-Museum wurde vom Künstler Karl Schmidt-Rottluff gegründet und nimmt als Künstlermuseum eine besondere Rolle ein: Die Sammlung ist auf die Kunst der Brücke und ihrer Freund*innen und Wegbegleiter*innen festgelegt.

Welche Themen und Verbindungen lassen sich zum Heute knüpfen? Wie können sich junge Menschen den Museumsraum aneignen und eigene Interessen einbringen? Gemeinsam setzen wir uns mit dem Raumgefühl in einem Museum auseinander und diskutieren, welche Themen wichtig sind und was ein Museum heute ausmacht.

90 Min., Deutsch: € 80 / Englisch, Französisch, Niederländisch: € 90
Kita, GS, Sek I, Sek II
Themen: Institution Museum, Raumwahrnehmung, Ordnungen hinterfragen

Information und Buchung:
Museumsdienst Berlin
+49 (0)30 247 49 888 (Mo–Fr: 9–16 Uhr, Sa–So: 9–13 Uhr)
museumsdienst@kulturprojekte.berlin

Schule

Brücke & Natur
Interaktives Ausstellungsgespräch

Klima- und Umweltschutz sind heute wichtige Themen. Vor 100 Jahren interessierten sich die Menschen für eine engere Beziehung zur Natur.

Die Künstler der Brücke suchten nach Möglichkeiten, ihrem künstlerischen Streben in und mit der Natur Ausdruck zu verleihen. In den Sommermonaten zogen sie sich meist aus der hektischen Großstadt zurück und verbrachten die Zeit am Meer oder an Seen. Welche Rolle spielt die Natur heute für die Gesellschaft und Kultur?

90 Min., Deutsch: € 80 / Englisch, Französisch, Niederländisch: € 90
Kita, GS, Sek I, Sek II
Themen: künstlerisch Arbeiten mit der Natur, Naturdarstellungen, Klimaschutz

Information und Buchung:
Museumsdienst Berlin
+49 (0)30 247 49 888 (Mo–Fr: 9–16 Uhr, Sa–So: 9–13 Uhr)
museumsdienst@kulturprojekte.berlin

Schule

Brücke & Zeichnung
Interaktives Ausstellungsgespräch

In schnellen Strichen hielten die Brücke-Künstler ihre Eindrücke von der hektischen Großstadt und von ihrem Leben in der Natur fest. Entgegen der akademischen Tradition entwarfen die Künstler neue Herangehensweisen an das Zeichnen.

In der Ausstellung werden die Zeichenstile der Brücke erforscht und verschiedene experimentelle Methoden erprobt.

90 Min., Deutsch: € 80 / Englisch, Französisch, Niederländisch: € 90
Kita, GS, Sek I, Sek II
Themen: Zeichnung, Linien, Ausdruck, Form

Information und Buchung:
Museumsdienst Berlin
+49 (0)30 247 49 888 (Mo–Fr: 9–16 Uhr, Sa–So: 9–13 Uhr)
museumsdienst@kulturprojekte.berlin

Schule

Einführung für Lehrer*innen

Moderierter Ausstellungsrundgang für Lehrer*innen und Vorstellung der aktuellen Schulprogramme mit der Kuratorin für Outreach Daniela Bystron und Jülia Devies, Kunstvermittlerin.

Termin: Donnerstag, 17. September und 29. Oktober 2020, 15–17.30 Uhr

Information und Anmeldung:
Museumsdienst Berlin
museumsdienst@kulturprojekte.berlin

Schule

Austausch: Schule und Museum

Das Brücke-Museum erarbeitet kontinuierlich neue Programme für Schulen und möchte bei diesem Treffen mit Lehrpersonen, Pädagog*innen und Kulturvermittler*innen in den Austausch kommen. Das Treffen dient der Vorstellung der aktuellen Programme und fragt nach Wünschen/Bedarfen aus dem schulischen Bereich.

Termin: Donnerstag, 8. Oktober, 17–18.30 Uhr

Information und Anmeldung:
Museumsdienst Berlin
museumsdienst@kulturprojekte.berlin

Kooperation, Schule

Natürlich Kunst!
Schulkooperation

Laufzeit: Dezember 2019 – August 2020

Im Austausch mit Kindern und Jugendlichen aus zwei Berliner Schulen möchten wir herausfinden, wie eine Umgestaltung und neue Nutzung des Museumsgartens im Sinne der Brücke aussehen kann. Zeichnen und Malen des Menschen in der Natur gehörte zu den Kernthemen der Künstlergruppe. Das eigens für die Künstler geschaffene Brücke-Museum fügt sich in die Waldlandschaft ein und verbindet Natur, Kunst und Architektur. Die expressionistische Gruppe schuf in ihren Werken ebensolche Verknüpfungen.

Wie wird der Museumsgarten heute zu einem Ort, an dem sich unterschiedliche Menschen gerne aufhalten? Wie können sich vor allem junge Menschen in die Museumsarbeit einmischen und ihre eigenen Orte im Garten erschaffen? Aktuell kaum erschlossen, kann auf dem Museumsgrundstück und im angrenzenden Wald experimentell das Zusammenspiel von Kunst und Natur erprobt werden.

Nord-Grundschule, Zehlendorf: Klasse 6b, Frau Tscheslog und Frau Zick
Schule am Schloss, Charlottenburg: Klasse 9e, Frau Siemers und Frau Baumgartner
Projektleitung und Gesamtkonzept: Nora Hogrefe, wissenschaftliche Volontärin für Outreach
Workshopkonzept in der Ausstellung:
Jülia Devies und Lotte Leerschool, Kunstvermittlerinnen
Workshopkonzept im Garten: Bérengère Chauffeté, Landschaftsarchitektin
Fotografische Dokumentation: Anna Duda
Gestaltung Printdokumentation: Lisa Pepita Weiss, Download der Dokumentation hier

Gefördert durch

Kooperation

Interventionen im Brücke-Museum – Arbeiten mit dem Publikum
Hochschulkooperation

Laufzeit: April–Juli 2020

In dem Seminar Interventionen im Brücke-Museum – Arbeiten mit dem Publikum werden in fachübergreifender Teamarbeit Ansätze der Kunstvermittlung entwickelt, die auf Gestaltung und Kunst basieren. Die Zusammenarbeit mit dem Brücke-Museum aus 2019 wird nun unter erschwerten Bedingungen im Digitalsemester fortgesetzt und vertieft.

Zunächst werden verschiedene Ansätze der Kunstvermittlung anhand ausgewählter Formate analysieret. Diskutiert werden etwa Fragen der Performativität und der Interaktion. In dem inhaltlich damit verbundenen künstlerisch-praktischen Teil können Vermittlungskonzepte entwickelt werden, die sich zwischen dem Gebäude des Museums und der Sammlung sowie dem Garten und der Natur bewegen. Abschließend werden die entwickelten Konzepte gemeinsam mit dem Publikum am 15. Juli 2020, 12–16 Uhr umgesetzt.

Kunsthochschule Weißensee: Prof. Mona Jas
Brücke-Museum: Daniela Bystron

Kooperation

Neu vorgestellt: Das Brücke-Museum. Texte für eine aktuelle Sammlungspräsentation
Hochschulkooperation

Laufzeit: April – Juli 2020

Seit 2017 steht das Brücke Museum unter einer neuen Leitung. Zukünftig soll der Blick auf die Hauskünstler Ernst Ludwig Kirchner, Erich Heckel, Karl Schmidt-Rottluff, Otto Mueller und deren Kollegen aktualisiert und in der Gegenwart verankert werden. Hierfür strebt das Museum eine enge Kooperation mit Wissenschaftler*innen und Künstler*innen an. Schon die ersten Sonderausstellungen zeigen, dass noch viele Forschungsfragen offengeblieben sind, nachdem seit Gründung des Museums im Jahr 1967 die stilistische Entwicklung des Brücke-Expressionismus im Vordergrund stand.

Aus diesem Desiderat heraus ist das Projektseminar nah an der Praxis musealer Tätigkeitsfelder konzipiert. Die Teilnehmer*innen werden in die Geschichte der Brücke-Kunst sowie in die unterschiedliche Funktion und Hierarchie von Texten im musealen Kontext durch Meike Hoffmann (Kunsthistorisches Institut / Freie Universität Berlin), Lisa Marei Schmidt (Direktorin, Brücke Museum) und Daniela Bystron (Kuratorin für Outreach, Brücke Museum) eingeführt. Auf dieser Grundlage verfassen die Teilnehmer*innen eigene Texte zu einzelnen Werken oder Werkgruppen aus der Sammlung des Brücke Museums.

Freie Universität Berlin: Dr. Meike Hoffmann
Brücke-Museum: Daniela Bystron, Lisa Marei Schmidt

Archiv

Freundschaft – Netzwerk – Austausch: künstlerische Einflüsse
Interaktives Ausstellungsgespräch

Was bedeutet Freundschaft für dich? Welche Kontakte sind dir wichtig? Und wie drückst du das in Bildern und Geschenken aus? Der Berliner Maler Max Kaus (1881–1977) war ein enger Freund der Brücke-Künstler.

Die Schüler*innen fanden in der Ausstellung Max Kaus. Unter Freunden kreative Ausdrucksmöglichkeiten zum Thema Freundschaft und sprachen anhand verschiedener Übungen über Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen Max Kaus und der Brücke.

Kita, GS, Sek I, Sek II
Fächer: Kunst, Deutsch, Geschichte, Gesellschaftswissenschaften

Archiv

Für Kinder! Kartenspiel

Das Kartenset begleitete dich bei deinem Rundgang durch die Ausstellungen. Du konntest zeichnen, Geschichten erfinden und hattest Platz für deine Ideen und Beobachtungen. Jede Karte bezog sich auf ein bestimmtes Kunstwerk oder einen Raum in der Ausstellung.

Archiv

Und wie das passt! Rahmen und Bilder der Brücke
Interaktives Ausstellungsgespräch

November 2019 – März 2020

Was wäre ein Gemälde ohne Rahmen? Und wie passen Werk und Rahmen zusammen?

Die Brücke-Künstler haben selbst Rahmen für ihre Bilder angefertigt und bauen lassen. Gemeinsam betrachteten wir Bilder und Rahmen in der Ausstellung Unzertrennlich und suchten darin Merkmale des Expressionismus. Dabei spielten Farben, Formen und Materialien eine große Rolle.

Kita, Grundschule
Fächer: Kunst, Sachunterricht, Geschichte, Gesellschaftswissenschaften

Archiv

Eingerahmt und ausgestellt: Welche Grenzen hat die Kunst?
Interaktives Ausstellungsgespräch

November 2019 – März 2020

Der Rahmen begrenzt das Gemälde und steckt somit die Grenzen des Kunstwerks deutlich ab – oder?

Gemeinsam gingen die Schüler*innen in der Ausstellung Unzertrennlich auf die Suche nach Begrenzungen und hinterfragten auch gesellschaftliche Rahmungen der Brücke-Kunst damals wie heute.

Grundschule, Sek I, Sek II
Fächer: Kunst, Sachunterricht, Geschichte, Gesellschaftswissenschaften

Archiv

Kunstdidaktik anders denken – Museum
Hochschulkooperation

Laufzeit: Oktober 2019 – März 2020

Gemeinsam mit dem Institut für Kunstdidaktik und Ästhetische Bildung der UdK Berlin wurden in diesem Seminar Formen der Kunstdidaktik in Verbindung mit dem für den Kunstunterricht besonders bedeutenden außerschulischen Lernort Museum besprochen und erfahrbar gemacht.

Im Speziellen wurden anhand von zu erforschenden individuellen Zugängen zum Museum als (Selbst-)Bildungsort kunstdidaktische Perspektiven entworfen und diskutiert.

Universität der Künste: Conrad Rodenberg
Brücke-Museum: Daniela Bystron

Archiv

Neu vorgestellt: Das Brücke-Museum. Konzepte für eine aktuelle Sammlungspräsentation
Hochschulkooperation

Laufzeit: Oktober 2019 – März 2020

Seit 2017 steht das Brücke Museum unter einer neuen Leitung. Zukünftig soll der Blick auf die Hauskünstler Ernst Ludwig Kirchner, Erich Heckel, Karl Schmidt-Rottluff, Otto Mueller und deren Kollegen aktualisiert und in der Gegenwart verankert werden. Hierfür strebt das Museum eine enge Kooperation mit Wissenschaftler*innen und Künstler*innen an. Schon die ersten Sonderausstellungen zeigen, dass noch viele Forschungsfragen offengeblieben sind, nachdem seit Gründung des Museums im Jahr 1967 die stilistische Entwicklung des Brücke-Expressionismus im Vordergrund stand.

Aus diesem Desiderat heraus wurde das Projektseminar nah an der Praxis musealer Tätigkeitsfelder konzipiert. Die Teilnehmer*innen wurden in die Geschichte der Brücke-Kunst sowie in das kuratorische Arbeiten mit Museumsbeständen und in die internationalen Diskurse dazu durch Meike Hoffmann (Kunsthistorisches Institut, Freie Universität Berlin), Lisa Marei Schmidt (Direktorin, Brücke-Museum) und Daniela Bystron (Kuratorin für Outreach, Brücke-Museum) eingeführt. Auf dieser Grundlage entwickelten die Teilnehmer*innen Konzepte zur Präsentation und Vermittlung einzelner Werkgruppen aus der Sammlung des Brücke-Museums.

Freie Universität Berlin: Dr. Meike Hoffmann
Brücke-Museum: Daniela Bystron, Lisa Marei Schmidt

Archiv

Für morgen. Künstlerische Interventionen im Museum
Hochschulkooperation

Laufzeit: April–Juli 2019

Fragen zum Kanon, zu Codes und zum (Ver-)Lernen

Ziel des Seminar-Projekts war die gemeinsame Untersuchung künstlerisch-experimenteller Ansätze der (Ver-)Mittlung im Kontext zeitgenössischer Kunst und der klassischen Moderne. Dabei sollte analysiert werden, ob und wie unterschiedliche Perspektiven und kulturelle Erfahrungen verschiedener Netzwerke und lokaler Nachbarschaften in Vermittlungsprozessen über den kulturellen Kanon einer Gesellschaft eingebracht werden können. Daran anknüpfend realisierten die Teilnehmer*innen aus ihrer jeweiligen fachlichen Expertise eigene künstlerische Entwürfe für eine  Intervention im Brücke-Museum.

Abschluss mit künstlerischen Interventionen im Brücke-Museum: 10. Juli 2019, 17–21 Uhr 

Kunsthochschule Weißensee: Prof. Mona Jas
Brücke-Museum: Daniela Bystron

Archiv

Museumsgarten neugestaltet
Schulprojekt

Laufzeit: April – Juni 2019

Die Ausstellung Flucht in die Bilder? fragte nach Handlungsspielräumen in einer Diktatur. Die Künstler haben sich in den Kriegsjahren des Nationalsozialismus aus der Stadt zurückgezogen und sind auf dem Land untergekommen. Dieser Rückzug in die Natur bedeutete für sie Abstand, Ruhe und Entspannung. Wie ist das heute? Wohin zieht ihr euch zurück, wenn es euch nicht gut geht? Gibt es Orte in der Natur, an denen ihr euch wohl fühlt? Und wie müssten der Garten und das Museum gestaltet sein, damit ihr euch dort gerne aufhaltet?

Gemeinsam mit zwei Künstlerinnen (Fotografie und Film) erkundeten die Jugendlichen den Museumsgarten und entwarfen eigene Ideen zur Umgestaltung. Im Anschluss entstanden Kurzfilme zu persönlich gewählten Themen.

Hermann-Ehlers-Schule, Steglitz: Klasse 7c, Agnes Rohde und Arif Ulu
Drehbuchautorin: Chris Wittenborn
Fotografin: Henrike Hannemann
Kulturagentin: Kristin Reinhardt
Projektleitung und Umsetzung: Nora Hogrefe

Gefördert durch Kulturagenten für kreative Schulen Berlin.

Archiv

Ausgegrenzt: Wer entscheidet hier?
Interaktives Ausstellungsgespräch

April – August 2019

Wie fühlt es sich an, ausgeschlossen zu werden? Wer bestimmt, wer dazu gehört und wer nicht? Die Brücke-Künstler konnten im Nationalsozialismus nicht mehr als Künstler arbeiten und ihre Bilder durften nicht mehr gezeigt werden.

Mit den Schüler*innen wurde im Rahmen der Ausstellung Flucht in die Bilder? überlegt: Welche Rolle spielen Ausgrenzungen und Diskriminierung in ihrem Alltag heute? Welche Lösungen können dafür gemeinsam erarbeitet werden? Die Schüler*innen erkundeten die Ausstellung und sprachen über relevante Fragen von Macht, Freiheit und Widerstand in ihrem Alltag.

Grundschule, Sek I
Fächer: Kunst, Sachunterricht, Geschichte, Gesellschaftswissenschaften

Archiv

Power Sharing: Künstlerische Strategien des Widerstands
Interaktives Ausstellungsgespräch

April – August 2019

Wie und wo kann ich meine Haltung, mein Handeln und meine Umwelt verändern, um mich gemeinsam mit anderen für eine gerechte Gesellschaft einzusetzen? Wie kann ich mich gegen Diskriminierung wehren? Wie finde ich einen produktiven Umgang mit den eigenen Privilegien?

Die Beschäftigung mit den Schicksalen und Handlungsspielräumen der Brücke-Künstler im Nationalsozialismus im Rahmen der Ausstellung Flucht in die Bilder? bot Anlass zur Diskussion über die Gegenwart und gesellschaftliche Machtverhältnisse. In kurzen Übungen und Diskussionen entwickelten die Schüler*innen Ideen für eigene (künstlerische) Strategien des Widerstands.

Sek I, Sek II
Fächer: Kunst, Sachunterricht, Geschichte, Gesellschaftswissenschaften

Archiv

„Das muss ich haben!“ Sammeln als Leidenschaft
Interaktives Ausstellungsgespräch

Dezember 2018 – März 2019

Was sammelst du? Warum? Wie kommen Menschen dazu, Kunst zu sammeln? Was sammeln Museen? Doch was wird eigentlich nicht gesammelt?

Der Schweizer Sammler Eberhard W. Kornfeld besitzt eine große Zahl an Kunstwerken, die im Brücke-Museum in der Ausstellung Ernst Ludwig Kirchner. Die Schweizer Jahre gezeigt wurden. In diesem interaktiven Rundgang stellten sich Schüler*innen die Frage, was so faszinierend am Sammeln ist. Anhand von Anschauungsmaterial erarbeiteten sie Eigenschaften und Sortierungen von Sammlungen und wendeten diese auf die Ausstellung an.

Kita, Grundschule, Sek I
Fächer: Kunst, Sachunterricht, Geschichte, Gesellschaftswissenschaften

Archiv

„Früh – spät? Angewandt – frei? Gut – schlecht?“ Über Bewertungen und Kunstbegriffe
Interaktives Ausstellungsgespräch

Dezember 2018 – März 2019

Wie kann Kunst bewertet werden? Was gehört in ein Museum, und was nicht? Wer trifft diese Entscheidungen? Gemeinsam diskutierten Schüler*innen in der Ausstellung Ernst Ludwig Kirchner. Die Schweizer Jahre die Bewertungskriterien von Kunstwerken und erarbeiteten im Dialog eine eigene Herangehensweise an den institutionalisierten Museumsraum. Welche Kriterien sind heute bei der Betrachtung von Kunstwerken wichtig? Und wie haben sie sich im Lauf der Zeit vielleicht verändert?

Sek I , Sek II
Fächer: Kunst, Geschichte, Gesellschaftswissenschaften

Archiv

„Unter Umständen unbeantwortbar“ Schüler*innen-zentrierte Forschung im Brücke-Museum
Schulkooperation

Laufzeit: September 2018 – August 2019

Was hat die Künstlergruppe Brücke mit Heute zu tun? Was haben deren Werke mit dem Alltag Jugendlicher zu tun? Gibt es soziale, politische Analogien zur Gegenwart? Wie lässt sich die Brücke-Kunst in Berlin neu verorten? Welche bisher nicht vorhandenen Perspektiven lassen sich im Museum ergänzen? Wie können sich Jugendliche ins Museum mit ihren Fragen, Ideen und Sichtweisen einmischen?

Für diese und weitere Fragen wählten die Teilnehmenden ein prozessorientiertes, schüler*innen-zentriertes, partizipatives Format, das der Museumspraxis sehr nahe steht: Forschung betreiben, Fragen stellen, Methoden und Strategien einer möglichen Beantwortung suchen, Expert*innen einladen, Interviews führen. Bewusst stellte Unter Umständen unbeantwortbar die Entwicklung persönlicher Fragen, orientiert an biografischem und kulturellem Background, persönlichen Interessen und Abneigungen an den Anfang. Danach unterstützten Museums-Mitarbeiter*innen, Lehrer*innen und von den Schüler*innen selbst eingeladene Expert*innen die Forschungsfragen der Schüler*innen.  

Unter Umständen unbeantwortbar nahm Fragen in den Fokus, und ließ deren Beantwortung offen – jenseits von richtig und falsch. Dahinter steckte die Überzeugung, dass Lernen mit Fragen beginnt. Insbesondere die Institutionen Museum und Schule, die traditionell für kanonisiertes Wissen stehen, sollten vor einem fließenden, kritischen Wissensbegriff befragt werden. So wurde Jugendlichen Vertrauen gegeben, ihre Fragen ernst zu nehmen und ihnen mit eigenen, kreativen Strategien nachzugehen.

Kurt-Tucholsky-Schule, Pankow: Grit Wöhlert
Projektleitung: Daniela Bystron, Nora Hogrefe
Künstler*innen: Karen Winzer und Markus Strieder, unterstützt von Patrick Lindhof (Film) und Anika Büssemeier (Fotografie)

Gefördert durch den Projektfonds für kulturelle Bildung Berlin

Archiv

Wie die Zeit vergeht!
Interaktives Ausstellungsgespräch

September – Dezember 2018

Beim Spielen verfliegt uns oft die Zeit und beim Warten zieht sie sich ewig hin. Was ist eigentlich lange her? Wie lang sind 100 Jahre? Wir blickten mit der Ausstellung 1913: Die Brücke und Berlin in das Jahr 1913 aus der Sicht der Brücke-Künstler. Wie schauen wir jetzt auf die Zeit von damals und auf unsere eigene Gegenwart? Mit zeichnerischen und performativen Übungen machten wir Zeitsprünge hin und her, wir verglichen, ergänzten und spielten mit der Zeit.

Grundschule, Sek. I
Fächer: Kunst, Sachunterricht, Geschichte, Gesellschaftswissenschaften

Archiv

Gegenwarts-Check: 1913 & 2018
Interaktives Ausstellungsgespräch

September – Dezember 2018

Vor über 100 Jahren porträtierten die Brücke-Künstler ihren Alltag in den Cafés, Varietés und Straßen Berlins. Sie suchten nach neuen Ausdrucksmöglichkeiten und Werten in Alltag und Kunst. Wie schauen wir heute auf die Zeit von damals zurück? Und wie nehmen wir unsere eigene Gegenwart wahr? Ausgehend von den Arbeiten der Brücke-Künstler und dem Jahr 1913 diskutierten und erforschten die Schüler*innen in der Ausstellung, welchen gesellschaftlichen Veränderungen und Erwartungen wir im Vergleich zu damals unterworfen sind. Ihre Gedanken dazu setzten sie mit verschiedenen künstlerischen Mitteln in Alltagszenen von heute um.

Sek. I, Sek. II
Fächer: Kunst, Geschichte, Gesellschaftswissenschaften, Deutsch

Archiv

Weltoffenes Berlin
Stipendium

Laufzeit: Mai 2018 – Mai 2019

Berlin bietet vor dem Hintergrund globaler Migrationsbewegungen und zunehmender Bedrohung künstlerischer Freiheit vielen gefährdeten Kunst- und Kulturschaffenden eine neue Heimat. Die vom Berliner Senat ins Leben gerufene Initiative Weltoffenes Berlin fördert Künstler*innen jährlich mit einem Stipendium. Das Brücke-Museum arbeitete im Rahmen des Fellowships mit dem Künstler Kamal Sallat zusammen, der sich mit dem Kunstwerk Das Fischerboot von Max Pechstein (1913) auseinandersetzte. Damit kontextualisierte er eine wichtige Arbeit der Sammlung des Brücke-Museums neu und warf einen sehr persönlichen Blick auf dieses Werk.  Im Laufe seines Projektes entstanden ein Malereizyklus und der dokumentarische Film In einem Boot, den Sallat am 11. August 2019 beim Sommerfest des Museums vorführte.

Stipendiat: Kamal Sallat
Brücke-Museum: Lisa Marei Schmidt, Daniela Bystron

Archiv

Kuratieren von Ausstellungen. Fokus: Sexismus und Rassismus
Hochschulkooperation

Laufzeit: April 2018–Juli 2018

Erstmals arbeitete das Brücke-Museum mit dem Studiengang Museologie der Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin zusammen. In dem Kurs wurden grundlegende einführende Gedanken und Fertigkeiten des Kuratierens theoretisch und praktisch vermittelt. Die Studierenden erhielten erste Einblicke in das Kuratieren, die Programmkonzeption, unterschiedliche disziplinäre Ansätze des Sammelns und Ausstellens, gestalterische Ideenentwicklung und in die Erarbeitung von Ausstellungsnarrativen sowie Formen der Vermittlung. In Kleingruppen erarbeiteten die Studierenden eine Intervention zur Sammlungspräsentation mit diskriminierungskritischen Ansätzen zu den Themen Sexismus und Rassismus.

Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin: Prof. Susan Kamel
Brücke-Museum: Daniela Bystron