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1913: Die Brücke und Berlin

„Die Zeit, in der wir leben, ist wohl die anregendste und erregendste, die je dagewesen ist.“ So beschreibt der Mediziner und Publizist David Sarason das Lebensgefühl des Jahres 1913. Für die Künstlergruppe Brücke bedeutet es das Ende ihrer Zusammenarbeit. Nach Zerwürfnissen rund um die geplante Chronik der Brücke löst sich die Gemeinschaft im Mai 1913 in Berlin auf.

Die Ausstellung 1913: Die Brücke und Berlin entfaltet ein Kaleidoskop dieses ereignisreichen Jahres. Ausgehend von den Künstlern Erich Heckel, Ernst Ludwig Kirchner, Karl Schmidt-Rottluff und Max Pechstein spürt die Ausstellung den Inspirationen und Narrativen der Großstadt nach. Motive aus Varieté, Zirkus, Film und Literatur lassen ein dichtes Netzwerk erkennen, in dem die Künstler wirkten. Von den vielfältigen Erfahrungen in der Großstadt Berlin zeugen Kirchners rasch gefertigte Skizzen des belebten Potsdamer Platzes, Heckels Porträts der Filmschauspielerin Asta Nielsen oder die Cafészenen von Schmidt-Rottluff.

1913 steht für einen besonderen Zeitgeist und beschränkt sich nicht auf ein Kalenderjahr. Die Ausstellung blickt aus einer zeitgenössischen Perspektive auf diesen historischen Moment und zeigt vertraute ebenso wie weniger bekannte Werke aus der Sammlung des Brücke-Museums.

Begleitend erscheint eine Zeitung (dt./engl.), die in Zusammenarbeit mit dem Journalisten und Buchautor Florian Illies entsteht. Das Begleitprogramm zur Ausstellung spiegelt die Gegenwärtigkeit der Vergangenheit wider und eröffnet interdisziplinäre Perspektiven auf das Jahr 1913.

Publikationen

2010–2019

1913. Die Brücke und Berlin (2018)

Zeitung
Hrsg.: Brücke-Museum, Lisa Marei Schmidt, Katrina Schulz
Texte: Florian Illies, Lisa Marei Schmidt, Katrina Schulz, Isabel Fischer, Christiane Remm, Kamal Sallat, Daniela Bystron

32 Seiten
Abb. in Farbe
deutsch/englisch
ISBN 9 783982 017808

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2010–2019

1913. Die Brücke und Berlin (2018)