Forschung

Das Brücke-Museum versteht sich als wissenschaftliche Forschungseinrichtung. Es initiiert und unterstützt Vorhaben, die sich der Künstlergruppe Brücke und deren Umfeld widmen sowie disziplinübergreifende und zeitgenössische Perspektiven auf das Museum erschließen.

Für wissenschaftliche Anfragen und Anregungen kontaktieren Sie uns gerne:
info@bruecke-museum.de


Aktuelle Forschungsprojekte

Systematische Untersuchung der Herkunft von Gemälden, Plastiken, Glasbildern und einer Zeichnung aus dem Brücke-Museum
Laufzeit: November 2018–Oktober 2019

In dem einjährigen Projekt werden 42 Gemälde, 15 Plastiken und zwei Glasbilder sowie eine Zeichnung, die über eine Provenienzlücke zwischen 1933 und 1945 verfügen, auf ihre Sammlungsgeschichte hin untersucht. Diesem Projekt sollen sich Recherchen zu den Arbeiten auf Papier sowie den Ethnographica anschließen. Ein intensiver Austausch mit anderen Provenienzforscher*innen und die Einbindung bisheriger Forschungsergebnisse in die Museumsarbeit sind Ziele des Projektes. Über den Projektverlauf wird auf Facebook und Instagram berichtet.

Projektleitung: Lisa Marei Schmidt
Wissenschaftliche Mitarbeit: Nadine Bauer
Gefördert durch das Deutsche Zentrum Kulturgutverluste, Magdeburg


Digitalisierung der Gemälde des Brücke-Museums
Laufzeit: April 2018–Februar 2019

Im Rahmen eines von der Senatsverwaltung für Kultur und Europa finanzierten Projektes hat das Brücke-Museum seinen gesamten Gemäldebestand im Umfang von rund 300 Werken digitalisiert und wird diese in einem nächsten Schritt online zugänglich machen. Nach Abschluss des Projektes werden die Daten auch über die Deutsche Digitale Bibliothek (DDB) zur Verfügung stehen.

Projektleitung: Lisa Marei Schmidt
Projektkoordination: Jennifer Rasch
Projektmitarbeit: Michael Höppe
Projektpartner: Forschungs- und Kompetenzzentrum Digitalisierung Berlin (digiS)


Unter Umständen Unbeantwortbar. Schüler*innenzentrierte Forschung im Brücke-Museum
Laufzeit: September 2018–August 2019

Was hat die Künstlergruppe Brücke mit Heute zu tun? Was haben ihre Werke mit dem Alltag Jugendlicher zu tun? Gibt es soziale, politische Analogien zur Gegenwart? Wie lässt sich die Brücke-Kunst in Berlin neu verorten? Welche bisher nicht vorhandenen Perspektiven lassen sich im Museum finden? Wie können sich Jugendliche mit ihren Fragen, Ideen und Sichtweisen ins Musuem einmischen?

Für diese und weitere Fragen wählen wir ein prozessorientiertes, schüler*innenzentriertes, partizipatives Format, das der Museumspraxis sehr naheliegt: Forschung betreiben, Fragen stellen, Methoden und Strategien einer möglichen Beantwortung suchen, Expert*innen einladen, Interviews führen. Bewusst stellt Unter Umständen Unbeantwortbar die Entwicklung persönlicher Fragen, orientiert an biografischem und kulturellem Background, persönlichen Interessen und Abneigungen an den Anfang. Danach unterstützen Museums-Mitarbeiter*innen, Lehrer*innen und von den Schüler*innen selbst eingeladene Expert*innen.

Projektleitung: Daniela Bystron
Assistenz: Nora Hogrefe
Künstlerische Projektleitung: Markus Strieder, Karen Winzer
Schulische Begleitung: Grit Wöhlert
Kooperationspartner: Kurt-Tucholsky-Schule, Berlin

Gefördert durch den Projektfonds für kulturelle Bildung Berlin