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Foto: Anika Büssemeier © Brücke-Museum

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Freundschaft – Netzwerk – Austausch: künstlerische Einflüsse
Interaktives Ausstellungsgespräch

Was bedeutet Freundschaft für dich? Welche Kontakte sind dir wichtig? Und wie drückst du das in Bildern und Geschenken aus? Der Berliner Maler Max Kaus (1881–1977) war ein enger Freund der Brücke-Künstler.

Die Schüler*innen fanden in der Ausstellung Max Kaus. Unter Freunden kreative Ausdrucksmöglichkeiten zum Thema Freundschaft und sprachen anhand verschiedener Übungen über Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen Max Kaus und der Brücke.

Kita, GS, Sek I, Sek II
Fächer: Kunst, Deutsch, Geschichte, Gesellschaftswissenschaften

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Für Kinder! Kartenspiel

Das Kartenset begleitete dich bei deinem Rundgang durch die Ausstellungen. Du konntest zeichnen, Geschichten erfinden und hattest Platz für deine Ideen und Beobachtungen. Jede Karte bezog sich auf ein bestimmtes Kunstwerk oder einen Raum in der Ausstellung.

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Und wie das passt! Rahmen und Bilder der Brücke
Interaktives Ausstellungsgespräch

November 2019 – März 2020

Was wäre ein Gemälde ohne Rahmen? Und wie passen Werk und Rahmen zusammen?

Die Brücke-Künstler haben selbst Rahmen für ihre Bilder angefertigt und bauen lassen. Gemeinsam betrachteten wir Bilder und Rahmen in der Ausstellung Unzertrennlich und suchten darin Merkmale des Expressionismus. Dabei spielten Farben, Formen und Materialien eine große Rolle.

Kita, Grundschule
Fächer: Kunst, Sachunterricht, Geschichte, Gesellschaftswissenschaften

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Eingerahmt und ausgestellt: Welche Grenzen hat die Kunst?
Interaktives Ausstellungsgespräch

November 2019 – März 2020

Der Rahmen begrenzt das Gemälde und steckt somit die Grenzen des Kunstwerks deutlich ab – oder?

Gemeinsam gingen die Schüler*innen in der Ausstellung Unzertrennlich auf die Suche nach Begrenzungen und hinterfragten auch gesellschaftliche Rahmungen der Brücke-Kunst damals wie heute.

Grundschule, Sek I, Sek II
Fächer: Kunst, Sachunterricht, Geschichte, Gesellschaftswissenschaften

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Kunstdidaktik anders denken – Museum
Hochschulkooperation

Laufzeit: Oktober 2019 – März 2020

Gemeinsam mit dem Institut für Kunstdidaktik und Ästhetische Bildung der UdK Berlin wurden in diesem Seminar Formen der Kunstdidaktik in Verbindung mit dem für den Kunstunterricht besonders bedeutenden außerschulischen Lernort Museum besprochen und erfahrbar gemacht.

Im Speziellen wurden anhand von zu erforschenden individuellen Zugängen zum Museum als (Selbst-)Bildungsort kunstdidaktische Perspektiven entworfen und diskutiert.

Universität der Künste: Conrad Rodenberg
Brücke-Museum: Daniela Bystron

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Neu vorgestellt: Das Brücke-Museum. Konzepte für eine aktuelle Sammlungspräsentation
Hochschulkooperation

Laufzeit: Oktober 2019 – März 2020

Seit 2017 steht das Brücke Museum unter einer neuen Leitung. Zukünftig soll der Blick auf die Hauskünstler Ernst Ludwig Kirchner, Erich Heckel, Karl Schmidt-Rottluff, Otto Mueller und deren Kollegen aktualisiert und in der Gegenwart verankert werden. Hierfür strebt das Museum eine enge Kooperation mit Wissenschaftler*innen und Künstler*innen an. Schon die ersten Sonderausstellungen zeigen, dass noch viele Forschungsfragen offengeblieben sind, nachdem seit Gründung des Museums im Jahr 1967 die stilistische Entwicklung des Brücke-Expressionismus im Vordergrund stand.

Aus diesem Desiderat heraus wurde das Projektseminar nah an der Praxis musealer Tätigkeitsfelder konzipiert. Die Teilnehmer*innen wurden in die Geschichte der Brücke-Kunst sowie in das kuratorische Arbeiten mit Museumsbeständen und in die internationalen Diskurse dazu durch Meike Hoffmann (Kunsthistorisches Institut, Freie Universität Berlin), Lisa Marei Schmidt (Direktorin, Brücke-Museum) und Daniela Bystron (Kuratorin für Outreach, Brücke-Museum) eingeführt. Auf dieser Grundlage entwickelten die Teilnehmer*innen Konzepte zur Präsentation und Vermittlung einzelner Werkgruppen aus der Sammlung des Brücke-Museums.

Freie Universität Berlin: Dr. Meike Hoffmann
Brücke-Museum: Daniela Bystron, Lisa Marei Schmidt

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Für morgen. Künstlerische Interventionen im Museum
Hochschulkooperation

Laufzeit: April–Juli 2019

Fragen zum Kanon, zu Codes und zum (Ver-)Lernen

Ziel des Seminar-Projekts war die gemeinsame Untersuchung künstlerisch-experimenteller Ansätze der (Ver-)Mittlung im Kontext zeitgenössischer Kunst und der klassischen Moderne. Dabei sollte analysiert werden, ob und wie unterschiedliche Perspektiven und kulturelle Erfahrungen verschiedener Netzwerke und lokaler Nachbarschaften in Vermittlungsprozessen über den kulturellen Kanon einer Gesellschaft eingebracht werden können. Daran anknüpfend realisierten die Teilnehmer*innen aus ihrer jeweiligen fachlichen Expertise eigene künstlerische Entwürfe für eine  Intervention im Brücke-Museum.

Abschluss mit künstlerischen Interventionen im Brücke-Museum: 10. Juli 2019, 17–21 Uhr 

Kunsthochschule Weißensee: Prof. Mona Jas
Brücke-Museum: Daniela Bystron

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Museumsgarten neugestaltet
Schulprojekt

Laufzeit: April – Juni 2019

Die Ausstellung Flucht in die Bilder? fragte nach Handlungsspielräumen in einer Diktatur. Die Künstler haben sich in den Kriegsjahren des Nationalsozialismus aus der Stadt zurückgezogen und sind auf dem Land untergekommen. Dieser Rückzug in die Natur bedeutete für sie Abstand, Ruhe und Entspannung. Wie ist das heute? Wohin zieht ihr euch zurück, wenn es euch nicht gut geht? Gibt es Orte in der Natur, an denen ihr euch wohl fühlt? Und wie müssten der Garten und das Museum gestaltet sein, damit ihr euch dort gerne aufhaltet?

Gemeinsam mit zwei Künstlerinnen (Fotografie und Film) erkundeten die Jugendlichen den Museumsgarten und entwarfen eigene Ideen zur Umgestaltung. Im Anschluss entstanden Kurzfilme zu persönlich gewählten Themen.

Hermann-Ehlers-Schule, Steglitz: Klasse 7c, Agnes Rohde und Arif Ulu
Drehbuchautorin: Chris Wittenborn
Fotografin: Henrike Hannemann
Kulturagentin: Kristin Reinhardt
Projektleitung und Umsetzung: Nora Hogrefe

Gefördert durch Kulturagenten für kreative Schulen Berlin.

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Ausgegrenzt: Wer entscheidet hier?
Interaktives Ausstellungsgespräch

April – August 2019

Wie fühlt es sich an, ausgeschlossen zu werden? Wer bestimmt, wer dazu gehört und wer nicht? Die Brücke-Künstler konnten im Nationalsozialismus nicht mehr als Künstler arbeiten und ihre Bilder durften nicht mehr gezeigt werden.

Mit den Schüler*innen wurde im Rahmen der Ausstellung Flucht in die Bilder? überlegt: Welche Rolle spielen Ausgrenzungen und Diskriminierung in ihrem Alltag heute? Welche Lösungen können dafür gemeinsam erarbeitet werden? Die Schüler*innen erkundeten die Ausstellung und sprachen über relevante Fragen von Macht, Freiheit und Widerstand in ihrem Alltag.

Grundschule, Sek I
Fächer: Kunst, Sachunterricht, Geschichte, Gesellschaftswissenschaften

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Power Sharing: Künstlerische Strategien des Widerstands
Interaktives Ausstellungsgespräch

April – August 2019

Wie und wo kann ich meine Haltung, mein Handeln und meine Umwelt verändern, um mich gemeinsam mit anderen für eine gerechte Gesellschaft einzusetzen? Wie kann ich mich gegen Diskriminierung wehren? Wie finde ich einen produktiven Umgang mit den eigenen Privilegien?

Die Beschäftigung mit den Schicksalen und Handlungsspielräumen der Brücke-Künstler im Nationalsozialismus im Rahmen der Ausstellung Flucht in die Bilder? bot Anlass zur Diskussion über die Gegenwart und gesellschaftliche Machtverhältnisse. In kurzen Übungen und Diskussionen entwickelten die Schüler*innen Ideen für eigene (künstlerische) Strategien des Widerstands.

Sek I, Sek II
Fächer: Kunst, Sachunterricht, Geschichte, Gesellschaftswissenschaften

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„Das muss ich haben!“ Sammeln als Leidenschaft
Interaktives Ausstellungsgespräch

Dezember 2018 – März 2019

Was sammelst du? Warum? Wie kommen Menschen dazu, Kunst zu sammeln? Was sammeln Museen? Doch was wird eigentlich nicht gesammelt?

Der Schweizer Sammler Eberhard W. Kornfeld besitzt eine große Zahl an Kunstwerken, die im Brücke-Museum in der Ausstellung Ernst Ludwig Kirchner. Die Schweizer Jahre gezeigt wurden. In diesem interaktiven Rundgang stellten sich Schüler*innen die Frage, was so faszinierend am Sammeln ist. Anhand von Anschauungsmaterial erarbeiteten sie Eigenschaften und Sortierungen von Sammlungen und wendeten diese auf die Ausstellung an.

Kita, Grundschule, Sek I
Fächer: Kunst, Sachunterricht, Geschichte, Gesellschaftswissenschaften

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„Früh – spät? Angewandt – frei? Gut – schlecht?“ Über Bewertungen und Kunstbegriffe
Interaktives Ausstellungsgespräch

Dezember 2018 – März 2019

Wie kann Kunst bewertet werden? Was gehört in ein Museum, und was nicht? Wer trifft diese Entscheidungen? Gemeinsam diskutierten Schüler*innen in der Ausstellung Ernst Ludwig Kirchner. Die Schweizer Jahre die Bewertungskriterien von Kunstwerken und erarbeiteten im Dialog eine eigene Herangehensweise an den institutionalisierten Museumsraum. Welche Kriterien sind heute bei der Betrachtung von Kunstwerken wichtig? Und wie haben sie sich im Lauf der Zeit vielleicht verändert?

Sek I , Sek II
Fächer: Kunst, Geschichte, Gesellschaftswissenschaften

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„Unter Umständen unbeantwortbar“ Schüler*innen-zentrierte Forschung im Brücke-Museum
Schulkooperation

Laufzeit: September 2018 – August 2019

Was hat die Künstlergruppe Brücke mit Heute zu tun? Was haben deren Werke mit dem Alltag Jugendlicher zu tun? Gibt es soziale, politische Analogien zur Gegenwart? Wie lässt sich die Brücke-Kunst in Berlin neu verorten? Welche bisher nicht vorhandenen Perspektiven lassen sich im Museum ergänzen? Wie können sich Jugendliche ins Museum mit ihren Fragen, Ideen und Sichtweisen einmischen?

Für diese und weitere Fragen wählten die Teilnehmenden ein prozessorientiertes, schüler*innen-zentriertes, partizipatives Format, das der Museumspraxis sehr nahe steht: Forschung betreiben, Fragen stellen, Methoden und Strategien einer möglichen Beantwortung suchen, Expert*innen einladen, Interviews führen. Bewusst stellte Unter Umständen unbeantwortbar die Entwicklung persönlicher Fragen, orientiert an biografischem und kulturellem Background, persönlichen Interessen und Abneigungen an den Anfang. Danach unterstützten Museums-Mitarbeiter*innen, Lehrer*innen und von den Schüler*innen selbst eingeladene Expert*innen die Forschungsfragen der Schüler*innen.  

Unter Umständen unbeantwortbar nahm Fragen in den Fokus, und ließ deren Beantwortung offen – jenseits von richtig und falsch. Dahinter steckte die Überzeugung, dass Lernen mit Fragen beginnt. Insbesondere die Institutionen Museum und Schule, die traditionell für kanonisiertes Wissen stehen, sollten vor einem fließenden, kritischen Wissensbegriff befragt werden. So wurde Jugendlichen Vertrauen gegeben, ihre Fragen ernst zu nehmen und ihnen mit eigenen, kreativen Strategien nachzugehen.

Kurt-Tucholsky-Schule, Pankow: Grit Wöhlert
Projektleitung: Daniela Bystron, Nora Hogrefe
Künstler*innen: Karen Winzer und Markus Strieder, unterstützt von Patrick Lindhof (Film) und Anika Büssemeier (Fotografie)

Gefördert durch den Projektfonds für kulturelle Bildung Berlin

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Wie die Zeit vergeht!
Interaktives Ausstellungsgespräch

September – Dezember 2018

Beim Spielen verfliegt uns oft die Zeit und beim Warten zieht sie sich ewig hin. Was ist eigentlich lange her? Wie lang sind 100 Jahre? Wir blickten mit der Ausstellung 1913: Die Brücke und Berlin in das Jahr 1913 aus der Sicht der Brücke-Künstler. Wie schauen wir jetzt auf die Zeit von damals und auf unsere eigene Gegenwart? Mit zeichnerischen und performativen Übungen machten wir Zeitsprünge hin und her, wir verglichen, ergänzten und spielten mit der Zeit.

Grundschule, Sek. I
Fächer: Kunst, Sachunterricht, Geschichte, Gesellschaftswissenschaften

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Gegenwarts-Check: 1913 & 2018
Interaktives Ausstellungsgespräch

September – Dezember 2018

Vor über 100 Jahren porträtierten die Brücke-Künstler ihren Alltag in den Cafés, Varietés und Straßen Berlins. Sie suchten nach neuen Ausdrucksmöglichkeiten und Werten in Alltag und Kunst. Wie schauen wir heute auf die Zeit von damals zurück? Und wie nehmen wir unsere eigene Gegenwart wahr? Ausgehend von den Arbeiten der Brücke-Künstler und dem Jahr 1913 diskutierten und erforschten die Schüler*innen in der Ausstellung, welchen gesellschaftlichen Veränderungen und Erwartungen wir im Vergleich zu damals unterworfen sind. Ihre Gedanken dazu setzten sie mit verschiedenen künstlerischen Mitteln in Alltagszenen von heute um.

Sek. I, Sek. II
Fächer: Kunst, Geschichte, Gesellschaftswissenschaften, Deutsch

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Weltoffenes Berlin
Stipendium

Laufzeit: Mai 2018 – Mai 2019

Berlin bietet vor dem Hintergrund globaler Migrationsbewegungen und zunehmender Bedrohung künstlerischer Freiheit vielen gefährdeten Kunst- und Kulturschaffenden eine neue Heimat. Die vom Berliner Senat ins Leben gerufene Initiative Weltoffenes Berlin fördert Künstler*innen jährlich mit einem Stipendium. Das Brücke-Museum arbeitete im Rahmen des Fellowships mit dem Künstler Kamal Sallat zusammen, der sich mit dem Kunstwerk Das Fischerboot von Max Pechstein (1913) auseinandersetzte. Damit kontextualisierte er eine wichtige Arbeit der Sammlung des Brücke-Museums neu und warf einen sehr persönlichen Blick auf dieses Werk.  Im Laufe seines Projektes entstanden ein Malereizyklus und der dokumentarische Film In einem Boot, den Sallat am 11. August 2019 beim Sommerfest des Museums vorführte.

Stipendiat: Kamal Sallat
Brücke-Museum: Lisa Marei Schmidt, Daniela Bystron

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Kuratieren von Ausstellungen. Fokus: Sexismus und Rassismus
Hochschulkooperation

Laufzeit: April 2018–Juli 2018

Erstmals arbeitete das Brücke-Museum mit dem Studiengang Museologie der Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin zusammen. In dem Kurs wurden grundlegende einführende Gedanken und Fertigkeiten des Kuratierens theoretisch und praktisch vermittelt. Die Studierenden erhielten erste Einblicke in das Kuratieren, die Programmkonzeption, unterschiedliche disziplinäre Ansätze des Sammelns und Ausstellens, gestalterische Ideenentwicklung und in die Erarbeitung von Ausstellungsnarrativen sowie Formen der Vermittlung. In Kleingruppen erarbeiteten die Studierenden eine Intervention zur Sammlungspräsentation mit diskriminierungskritischen Ansätzen zu den Themen Sexismus und Rassismus.

Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin: Prof. Susan Kamel
Brücke-Museum: Daniela Bystron