Schule

Foto: Anika Büssemeier

Die Kunst und Gesellschaft verändern, alte Regeln und Traditionen in Frage stellen und eine neue künstlerische Gemeinschaft bilden, das hatten die Künstler der Brücke im Sinn. Mit interaktiven Ausstellungsgesprächen für Schulen will das Brücke-Museum den kritischen Geist und die Aufbruchsstimmung aufnehmen, und unkonventionelle Formate der Vermittlung erproben. In Gesprächen mit Schüler*innen stehen vor allem deren eigene Fragen und Interessen im Vordergrund. Spielerische Ansätze, handlungsorientierte Übungen und künstlerische Praktiken kennzeichnen die Arbeitsweise. In Rundgängen und Fortbildungen für Lehrer*innen werden Inhalte der Ausstellungen und Methoden vorgestellt. Darüber hinaus arbeitet das Brücke-Museum projektbezogen in längerfristigen Kooperationen mit Schulen zusammen. Falls Sie diesbezüglich Interesse haben, treten Sie gerne mit uns in Kontakt.

Schule

Und wie das passt! Rahmen und Bilder der Künstlergruppe Brücke
Interaktives Ausstellungsgespräch

Was wäre ein Gemälde ohne Rahmen? Und wie passen Werk und Rahmen zusammen?

Die Brücke-Künstler haben selbst Rahmen für ihre Bilder angefertigt und bauen lassen. Gemeinsam betrachten wir Bilder und Rahmen und suchen darin Merkmale des Expressionismus. Dabei spielen Farben, Formen und Materialien eine große Rolle.

90 Min., Deutsch: € 80 / Englisch, Französisch, Niederländisch: € 90
Kita, Grundschule
Fächer: Kunst, Sachunterricht, Geschichte, Gesellschaftswissenschaften
Gruppengröße: max. 20 Personen

Information und Buchung:
Museumsdienst Berlin
+49 (0)30 247 49 888 (Mo–Fr: 9–16 Uhr, Sa–So: 9–13 Uhr)
museumsdienst@kulturprojekte.berlin

Schule

Eingerahmt und ausgestellt: Welche Grenzen hat die Kunst?
Interaktives Ausstellungsgespräch

Der Rahmen begrenzt das Gemälde und steckt somit die Grenzen des Kunstwerks deutlich ab – oder?

Gemeinsam gehen die Schüler*innen auf die Suche nach Begrenzungen und hinterfragen auch gesellschaftliche Rahmungen der Brücke-Kunst damals wie heute.

90 Min., Deutsch: € 80 / Englisch, Französisch, Niederländisch: € 90
Grundschule, Sek I, Sek II
Fächer: Kunst, Sachunterricht, Geschichte, Gesellschaftswissenschaften
Gruppengröße: max. 20 Personen

Information und Buchung:
Museumsdienst Berlin
+49 (0)30 247 49 888 (Mo–Fr: 9–16 Uhr, Sa–So: 9–13 Uhr)
museumsdienst@kulturprojekte.berlin

Schule

Einführung für Lehrer*innen

Moderierter Ausstellungsrundgang für Lehrer*innen mit der Direktorin Lisa Marei Schmidt und einer Vorstellung der aktuellen Schulprogramme von der Kuratorin für Outreach Daniela Bystron.

Termin: Montag, 25.11.2019, 15–16:30 Uhr

Information und Anmeldung:
Museumsdienst Berlin
+49 (0)30 247 49 888 (Mo–Fr: 9–16 Uhr, Sa–So: 9–13 Uhr)
museumsdienst@kulturprojekte.berlin

Schule

Austausch: Schule und Museum

Das Brücke-Museum erarbeitet kontinuierlich neue Programme für Schulen und möchte mit diesem Treffen mit Lehrpersonen, Pädagog*innen und Kulturvermittler*innen in den Austausch kommen. Das Treffen dient der Vorstellung der aktuellen Programme und fragt nach Wünschen/Bedarfen aus dem schulischen Bereich.

Termin: Dienstag, 3. Dezember 2019, 15–17 Uhr

Information und Anmeldung:
Museumsdienst Berlin
+49 (0)30 247 49 888 (Mo–Fr: 9–16 Uhr, Sa–So: 9–13 Uhr)
museumsdienst@kulturprojekte.berlin

Kooperation, Schule

„Unter Umständen unbeantwortbar“ Schüler*innen-zentrierte Forschung im Brücke-Museum
Schulkooperation

Laufzeit: September 2018–August 2019

Was hat die Künstlergruppe Brücke mit Heute zu tun? Was haben deren Werke mit dem Alltag Jugendlicher zu tun? Gibt es soziale, politische Analogien zur Gegenwart? Wie lässt sich die Brücke-Kunst in Berlin neu verorten? Welche bisher nicht vorhandenen Perspektiven lassen sich im Museum ergänzen? Wie können sich Jugendliche ins Museum mit ihren Fragen, Ideen und Sichtweisen einmischen?

Für diese und weitere Fragen wählen wir ein prozessorientiertes, schüler*innen-zentriertes, partizipatives Format, das der Museumspraxis sehr nahe steht: Forschung betreiben, Fragen stellen, Methoden und Strategien einer möglichen Beantwortung suchen, Expert*innen einladen, Interviews führen. Bewusst stellt Unter Umständen unbeantwortbar die Entwicklung persönlicher Fragen, orientiert an biografischem und kulturellem Background, persönlichen Interessen und Abneigungen an den Anfang. Danach unterstützen Museums-Mitarbeiter*innen, Lehrer*innen und von den Schüler*innen selbst eingeladene Expert*innen die Forschungsfragen der Schüler*innen.  

Unter Umständen unbeantwortbar nimmt Fragen in den Fokus, und lässt deren Beantwortung offen – jenseits von richtig und falsch. Dahinter steckt die Überzeugung, dass Lernen mit Fragen beginnt. Insbesondere die Institutionen Museum und Schule, die traditionell für kanonisiertes Wissen stehen, möchten wir vor einem fließenden, kritischen Wissensbegriff befragen. So geben wir Jugendlichen Vertrauen, ihre Fragen ernst zu nehmen und ihnen mit eigenen, kreativen Strategien nachzugehen.

Kurt-Tucholsky-Schule Berlin: Grit Wöhlert
Projektleitung: Daniela Bystron, Nora Hogrefe
Künstler*innen: Karen Winzer und Markus Strieder, unterstützt von Patrick Lindhof (Film) und Anika Büssemeier (Fotografie)

Gefördert durch den Projektfonds für kulturelle Bildung Berlin