Über die Sammlung

Das Brücke-Museum besitzt eine der umfangreichsten Sammlungen zur expressionistischen Künstlergruppe Brücke weltweit. Neben Arbeiten der Gründungsmitglieder der Brücke Erich Heckel, Ernst Ludwig Kirchner, Karl Schmidt-Rottluff und Fritz Bleyl, finden sich Werke späterer Brücke-Mitglieder wie Otto Mueller, Emil Nolde, Max Pechstein, Cuno Amiet und Franz Nölken. Die Gemälde, Zeichnungen, Aquarelle, Druckgrafiken und Druckstöcke, Skulpturen sowie kunsthandwerklichen Objekte der Brücke-Künstler gewähren intensive Einblicke in ihre gesamte Schaffenszeit – auch über das Bestehen der Künstlergruppe von 1905 bis 1913 hinaus.

Ergänzt wird dieser Bestand durch Werke befreundeter Künstler*innen wie unter anderem Walter Gramatté, Otto Herbig, Max Kaus, Anton Kerschbaumer, Emy Roeder und Ludwig Thormaehlen. Das Museum zeigt eine Auswahl der umfangreichen Sammlungsbestände in thematisch wechselnden Präsentationen auf rund 455 Quadratmetern Ausstellungsfläche.

Den Grundstock der Sammlung bilden zwei großzügige Schenkungen von Karl Schmidt-Rottluff und Erich Heckel aus den 1960er-Jahren. Beide Künstler engagierten sich auf vielfältige Weise für das Museum. Ferner unterstützen Künstler*innen, Sammler*innen, der Fördererkreis Brücke-Museum e.V. und die Karl und Emy Schmidt-Rottluff Stiftung seit Beginn den Ausbau und Erhalt der Sammlung, die bis heute durch Schenkungen und Erwerbungen kontinuierlich wächst.