Die Künstler der Brücke

Die expressionistische Künstlergruppe Brücke gründete sich am 7. Juni 1905 in Dresden und löste sich am 27. Mai 1913 in Berlin auf. Ihre Gründungsmitglieder, die Architekturstudenten Ernst Ludwig Kirchner, Erich Heckel, Karl Schmidt-Rottluff und Fritz Bleyl, waren Autodidakten und hatten sich zum Ziel gesetzt, gemeinsam die Kunst zu revolutionieren. Während Bleyl 1907 austrat, bildeten Heckel, Kirchner und Schmidt-Rottluff den konstanten Kern der Künstlergruppe. Ihnen schlossen sich immer wieder Künstler an: Max Pechstein (1906), Cuno Amiet (1906), Emil Nolde (1906), Akseli Gallen-Kallela (1907), Kees van Dongen (1908), Franz Nölken (1908), Otto Mueller (1910) und Bohumil Kubišta (1911). Teils waren sie nur kurze Zeit Mitglieder, teils blieben sie bis zur Auflösung der Gruppe. 1911 übersiedelte die Brücke nach Berlin. 1912 verließ Pechstein die Brücke. Die Sammelmappe Chronik KG Brücke sollte daraufhin nach innen sowie außen die Geschlossenheit der verbliebenen Mitglieder bekunden. Jedoch führte die gemeinsame Arbeit an der Chronik zu Konflikten und 1913 endgültig zum Bruch.

Karl Schmidt-Rottluff
Erich Heckel
Ernst Ludwig Kirchner
Otto Mueller
Max Pechstein
Emil Nolde