Vorschau

Schwedische Moderne

Das Brücke-Museum präsentiert die erste umfassende Schau zur Schwedischen Moderne in Deutschland. 1915 in der Berliner Sturm-Galerie als „Schwedische Expressionisten“ gefeiert, sind die Gemälde und Zeichnungen von Künstler*innen wie Sigrid Hjertén oder Isaac Grünewald heute in Deutschland nur wenigen bekannt. Dies möchte die Ausstellung ändern.

 

Der Schwerpunkt der Präsentation liegt auf den Künstlergruppen De Unga (Die Jungen) und De åtta (Die Acht) sowie den Göteborger Kolorist*innen. Wie die Brücke-Künstler wollten auch diese sich von festgefahrenen akademischen Traditionen lösen und neue künstlerische Wege beschreiten. Schwedische Moderne zeigt sowohl das gemeinsame Bestreben der Gruppen, als auch die vielfältigen und eigenständigen künstlerischen Entwicklungen der beteiligten Künstler*innen. Besonders zu entdecken ist Sigrid Hjertén. In ihren farbprächtigen Gemälden erzählt sie vom Leben als moderne Frau, Künstlerin, Intellektuelle und Mutter mit all seinen komplexen Facetten.

  

Die Ausstellung ist eine Kooperation mit dem Moderna Museet in Stockholm. Nachdem 2024 zentrale Werke aus der Sammlung des Brücke-Museums erstmals in Stockholm zu sehen waren, folgt nun der zweite Teil des Sammlungstauschs: Alle Werke der Ausstellung stammen aus dem Bestand des Moderna Museet, die meisten davon sind erstmals in Deutschland zu sehen.

 


Schwedische Moderne steht unter der Schirmherrschaft Ihrer Exzellenz Veronika Wand-Danielsson, der Botschafterin Schwedens in der Bundesrepublik Deutschland.

 


Mit Werken von: Tor Bjurström (1888–1966), Nils Dardel (1888–1943), Leander Engström (1886–1927), Åke Göransson (1902–1942), Isaac Grünewald (1889–1946), Sigrid Hjertén (1885–1948), Ivan Ivarson (1900–1939), Einar Jolin (1890–1976), Henri Matisse (1869–1954), Nils Nilsson (1901–1949), Karin Parrow (1900–1984), Ragnar Sandberg (1902–1972), Gösta Sandels (1887–1919), Inge Schiöler (1908–1971), Birger Simonsson (1883–1938)