Zwei Expert*innen tauschen sich über zentrale Themen der Ausstellung Schwedische Moderne aus und bringen diese in Verbindung mit aktuellen Fragestellungen aus Kunst, Wissenschaft und Aktivismus. Mit Ximena Ferrer Pizarro (Künstlerin) und Tanja-Bianca Schmidt (Kunstvermittlerin und Kunsthistorikerin).
Welche Geschichten erzählen Bilder und aus welchen Perspektiven? Dieser Rundgang lädt dazu ein, gewohnte Sichtweisen auf Malerei zu hinterfragen. Gemeinsam werden Motive, Bildwelten und Malweisen der schwedischen Moderne erkundet. Dabei wird der Frage nachgegangen, welche gesellschaftlichen Vorstellungen und Machtverhältnisse sich in den Bildern zeigen und wie wir sie heute anders betrachten können.
Ximena Ferrer Pizarro (geb. Lima) malt Geschichten, in denen ihre Figuren um die Sichtbarkeit kämpfen, die ihnen und ihren Vorfahren historisch verweigert wurde. Mit verletzlicher und zugleich scharfzüngiger Direktheit hinterfragt sie Klasseninstitutionen, koloniale Machtverhältnisse und deren Spuren in den Körpern, hart, schräg und lustig.
Tanja-Bianca Schmidt studierte Kunstgeschichte im globalen Kontext. Ihre Schwerpunkte sind Machtkritik, Differenztheorien, Black Identity und Ästhetiken der Migration. Sie ist freiberuflich in der politischen Bildung tätig und berät Museen in Deutschland zu Diversifizierungs- und Dekolonisierungsstrategien. Regelmäßig veranstaltet sie Workshops zu Methoden einer rassismuskritischen Kunstgeschichte. Aktuell promoviert sie in dem DFG-geförderten Projekt „Bildproteste in den Sozialen Medien“ an der TU Dresden.
Wir legen Wert auf einen respektvollen Umgang miteinander. Diskriminierendes Verhalten ist bei unseren Veranstaltungen nicht willkommen.
Die Teilnahme an öffentlichen Veranstaltungen ist im Museumseintritt enthalten. Es ist keine Voranmeldung nötig. Treffpunkt: Kasse im Foyer