Rundgang, Gespräch

Im Dialog - Mental Health

Zwei Expert*innen tauschen sich über zentrale Themen der Ausstellung Schwedische Moderne aus und bringen diese in Verbindung mit aktuellen Fragestellungen aus Kunst, Wissenschaft und Aktivismus. Mit Feminist Health Care Research Group (Julia Bonn und Inga Zimprich) und Lotte Leerschool (Künstlerin und Kunstvermittlerin).

Welche Auswirkungen haben künstlerisches Schaffen und die Arbeit im Kunstbetrieb auf unsere psychische Gesundheit? Auch für die Künstler*innen der Schwedischen Moderne spielte Mental Health eine wichtige Rolle. In Zeiten politischer Umbrüche, Diskriminierungserfahrungen, Ausgrenzung und gesellschaftlicher Herausforderungen waren bereits damals Künstler*innen von psychischen Belastungen betroffen. In diesem Rundgang wird auch darüber gesprochen, wie Krisen kollektiv bewältigt werden können.

Die Feminist Health Care Research Group (FHCRG) ist ein künstlerisches Forschungsprojekt, das Ausstellungen und Workshops entwickelt und Zines veröffentlicht. Ziel ist es, Räume zu schaffen, in denen Verletzlichkeit geteilt werden kann, (Zugangs-)Bedürfnisse im Mittelpunkt stehen und die Konkurrenzlogik im Kunstbetrieb durchbrochen wird. Die FHCRG hinterfragt das verinnerlichte, ableistische Verständnis von Produktivität, das im Kunstbetrieb belohnt wird.

Lotte Leerschool ist eine in Berlin lebende Künstlerin, die im Bereich Malerei arbeitet. Nach ihrem Meisterstudium an der Kunstakademie Düsseldorf absolvierte sie einen Master in Malerei am Bard College.

Wir legen Wert auf einen respektvollen Umgang miteinander. Diskriminierendes Verhalten ist bei unseren Veranstaltungen nicht willkommen.


Die Teilnahme an öffentlichen Veranstaltungen ist im Museumseintritt enthalten. Es ist keine Voranmeldung nötig. Treffpunkt: Kasse im Foyer

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