Workshop, Waldraum, Kinder & Familie
Co-Crafting-Club: Muster und Textildruck
Workshop für Kinder und ihre Begleitpersonen sowie Familien (DE/EN/ES)
12.00 – 15.00 Uhr
Mit Karen Michelsen Castañón (Künstlerin und Kunstvermittlerin) und Susana Vásquez Torres (Künstlerin und Kunstvermittlerin)
Muster sind überall: in der Natur, auf unserer Kleidung und in der Kunst. Sie können unterschiedliche Geschichten und Bedeutungen haben. In diesem offenen Workshop spielen wir mit Formen aus der Natur und aus unserem Alltag, kombinieren sie neu und gestalten eigene Muster. Mit Skizzen, Collagen und Stoffdruck entstehen daraus Patches für eure Kleidung. Bringt gerne ein T-Shirt oder ein anderes Kleidungsstück mit und gebt ihm eine persönliche Note!
Zum Co-Crafting-Club: Zu jeder Ausstellung wird eine neue handwerkliche Technik vorgestellt, die an die jeweiligen Ausstellungsthemen anknüpft. Gemeinsam wird mit Materialien experimentiert, Ideen werden geteilt und neue Gestaltungsmöglichkeiten ausprobiert. Dieses Format ist Teil des Jugendprogramms FREI RAUM KUNST und begrüßt Mehrsprachigkeit sowie die Förderung und den Austausch junger Menschen aus allen Kontexten.
Es sind keine Vorkenntnisse nötig. Obwohl der Workshop hauptsächlich auf Deutsch stattfinden wird, geben wir die Sprachen der Workshopleiter*innen an, damit es zugänglicher wird. Wenn du dich mit der deutschen Sprache nicht sicher fühlst, mach dir keine Sorgen. Du kannst trotzdem teilnehmen.
Karen Michelsen Castañón (geb. in Lima, Perú) ist bildende Künstlerin, Filmemacherin und freie Rechercheurin. Ihre Arbeiten beschäftigen sich mit der Art und Weise wie (koloniale) Geschichten erzählt werden und umfasst Kurzfilme, Fotos und Textilien. Dabei befragt sie, wie sowohl hegemonische als auch unsichtbar gemachte Geschichten in unserem Alltag reinszeniert werden und wie dies mit aktuellen gesellschaftlichen Ereignissen in Verbindung steht.
Susana Vásquez Torres (geboren in Lima, Peru) ist eine interdisziplinäre feministische Künstlerin, die in den Bereichen Performance, Siebdruck, Buchkunst und dokumentarischer Animation arbeitet. Sie befasst sich mit Gewalt, Femizid, Menstruation, Migration und Trauer durch intersektionalen Feminismus und Community Art. Durch Projekte wie Omas Projekt, Bleeding Stories und The Wounded Hours schafft sie Räume für Empowerment und neue Narrative, die patriarchale und koloniale Muster hinterfragen.
Wir legen Wert auf einen respektvollen Umgang miteinander. Diskriminierendes Verhalten ist bei unseren Veranstaltungen nicht willkommen.
Aufgrund begrenzter Teilnehmer*innen-Zahl bitten wir hier um eine Anmeldung. Die Teilnahme an öffentlichen Veranstaltungen ist im Museumseintritt enthalten. Treffpunkt: Kasse im Foyer.