Startseite

  In ihren Gemälden, Zeichnungen und Holzschnitten feiern die Künstler der Brücke die Landschaft. Anfang des 20. Jahrhunderts verließen sie die Städte, um in der Natur zu arbeiten und nach einer neuen Einheit von Mensch und Natur zu suchen. Das ihnen gewidmete Museum reflektiert in Standort und Architektur dieses Interesse, denn …
Eine reduzierte Skizze von Bäumen, die nah beieinanderstehen

Ernst Ludwig Kirchner, Baumgruppe auf Fehmarn, 1913, Aquarell über Kreide auf Papier, Brücke-Museum

  Anfang des 20. Jahrhunderts verließen Erich Heckel, Ernst Ludwig Kirchner, Max Pechstein und Karl Schmidt-Rottluff die Städte, um in der Natur zu arbeiten. In ihren Gemälden, Zeichnungen und Druckgrafiken feiern sie die Landschaft als das Lebendige, den menschlichen Körper als dynamisches Sein. 100 Jahre später werden diese Bilder, von allen …

Waldpfad, Foto: Alina Schmuch

Mit Tanja-Bianca Schmidt (Kunstvermittlerin) Dieser Rundgang lädt dazu ein, das Brücke-Museum als einen offenen Erfahrungsraum zwischen Innenräumen, Garten und Umgebung zu erleben. Ausgehend von der Sammlung, der Architektur von Werner Düttmann und zeitgenössischen künstlerischen Arbeiten geht es darum, wie diese Bereiche miteinander in Beziehung stehen und aus unterschiedlichen Perspektiven wahrgenommen werden können. Im …
Durch ein geöffnetes Fesnter sieht man in einen Raum mit einem Sofa und einem Tisch, im Hintergrund ein Fenster mit Blick auf Häuser und ein Gewässer

Anton Kerschbaumer, Blick aus dem Fenster (Veranda in Kladow), 1913, Gouache auf Papier, Brücke-Museum, Gemeinfreies Werk

Mit Kervin Saint Pere (Künstler und Forscher), Moderation: Tanja-Bianca Schmidt (Kunsthistorikerin, Kunstvermittlerin) Was ist eigentlich eine Landschaft? Meer, Sonne, See und Urwald als Paradies — solche Motive prägten die Landschaftsmalerei der Expressionisten. Ursprünglich bedeutete Landschaft nicht Aussicht oder Natur, sondern ein geteiltes Gebiet von Menschen mit gemeinsamen Rechten und Bräuchen. Der …
Ölgemälde, eine sehr hoch stehende Sonne strahlt in gelben Farbtönen über eine Strandküste

Karl Schmidt-Rottluff, Sonne und hohes Ufer, 1958, Öl auf Leinwand, Brücke-Museum, © VG Bild-Kunst, Bonn 2026

Mit Meeting Lines (Künstlerisches Kollektiv / Marcos García Pérez und Carla Schliephack) Zeichnen kann so einfach sein, aber es benötigt Übung! In diesem Workshop findest du zu neuer Spannung und Bewegung für deine Linienführung in der Zeichnung: Ganz wie ein Gymtraining für deine kreativen Zeichenmuskeln. Das Künstlerduo Meeting Lines (Marcos García …
Drei Hände halten einen Stift und zeichnen damit gemeinsam auf ein Stück Papier

Stretching Sessions, Zeichnenübung

Mit Meeting Lines (Künstlerisches Kollektiv / Marcos García Pérez und Carla Schliephack) In diesem offenen Workshop wird mit Kohle, Stencil- und Collagetechniken experimentiert. Dabei kommen auch Hände und Bewegungen zum Einsatz und hinterlassen gemeinsame Spuren auf dem Papier. Durch das Legen, Verwischen und Teilen dieser Spuren entstehen lebendige Bilder. Zum Co-Crafting-Club: Zu …
Foto, Detailaufnahem von Zeichenuntensilien, die auf einem großen Blatt Papier mit Zeichnungen drauf, liegen

Co Crafting Club 2026

(VARIOUS ANSWERS)
Mehr →

Das Brücke‑Museum, 1967 nach einem Entwurf von Werner Düttmann erbaut, soll denkmalgerecht saniert, modernisiert und durch einen bedarfsgerechten Erweiterungsbau vergrößert werden – mit mehr Raum für die Kunst der Brücke, Begegnung, Inspiration und neue Projekte. Mehr zum Wettbewerb →

© Brücke-Museum 

1964 initiierte der Künstler Karl Schmidt-Rottluff an seinem Wohnort Berlin die Gründung eines Museums, das der Künstlergruppe Brücke gewidmet sein sollte. Mit einer Schenkung an das Land Berlin legte er den Grundstock für dessen Sammlung. Nur drei Jahre später, am 15. September 1967, eröffnete das Brücke-Museum in einem von Werner Düttmann entworfenen Neubau in Berlin-Dahlem. …

Fotografie schwarz/weiß, Eine Frau in der Ausstellung steht auf einem Bein, um sich näher zu einem Gemälde zu beugen

Ausstellungsansicht der Ersteinrichtung, 1967, Foto: Ingeborg Lommatzsch © Ingeborg Lommatzsch