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Das Brücke‑Museum, 1967 nach einem Entwurf von Werner Düttmann erbaut, soll denkmalgerecht saniert, modernisiert und durch einen bedarfsgerechten Erweiterungsbau vergrößert werden – mit mehr Raum für die Kunst der Brücke, Begegnung, Inspiration und neue Projekte. Die Bauarbeiten sind für 2030 bis 2032 geplant, und für den Erweiterungsbau läuft derzeit ein europaweit offener Wettbewerb. Mehr zum Wettbewerb →

© Brücke-Museum 

Von dem Bett, das Ernst Ludwig Kirchner aufwendig schnitzte, über ein Kissen, das Karl Schmidt-Rottluff mit abstrakten Formen nähte, bis zu einem aus Silberblech gehauenen Pfau auf einer Brosche Erich Heckels – der Gestaltungswillen der Brücke-Künstler kannte keine Grenzen. Neben Malerei, Zeichnung und Druckgrafik, schufen sie zeitlebens auch Gegenstände des …

Ernst Ludwig Kirchner, Bett für Erna Schilling, 1919, Arven- und Lärchenholz, bearbeitet und geschnitzt, Kirchner-Museum Davos

Mit Lisa Reichmann (Künstlerin, Werkstatt Stickerei Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle) und Anika Reineke (Kuratorin der Textil- und Kunstgewerbesammlung, Kunstsammlungen Chemnitz) Kunsthandwerk erfordert Praxiswissen: Die Kuratorinnen haben sich nicht nur theoretisch mit dem Thema Kunsthandwerk in unserer Sammlung auseinandergesetzt, sondern praxisnahe Expertise über Herstellungsprozesse und Materialeigenschaften eingeholt. Dabei haben sie bei Praktiker*innen …
Foto eines gewebten Kissenbezugs, darauf zu sehen ein Hirte ind er Natur, zwischen Ziegen steht und  in ein Horn bläst

Gret Gujer, Der ins Horn blasende Hirte mit Ziegen (Kissenplatte), 1924–1925, Wolle, Stickerei mit schrägem Gobelinstich (Gobelinstickerei) auf Stramin, rückseitig Samt, Brücke-Museum, © Nachlass Gujer

In diesem Rundgang haben Sie die Möglichkeit, gemeinsam mit unseren Kunstvermittler*innen über die aktuelle Ausstellun Kunst Hand Werk Brücke ins Gespräch zu kommen. Die Kunstvermittler*innen moderieren die Rundgänge aus unterschiedlichen Perspektiven, wie Kunstgeschichte, Bildende Kunst, Zeitgeschichte und Pädagogik. Je nach Hintergrund unserer Vermittler*innen erleben Sie einen Rundgang mit eigenen Schwerpunkten. Unser Vermittlungsteam …
Foto eines abstrakt gestalteten Wandteppichs mit geometrischen Ornamenten in kräftigen Blau- und Rottönen

Elisabeth Nielsen-Georgi, Teppich mit blau-rotem Ornament, 1958, nach einem Entwurf von Erich Heckel, Wollzwirn, Smyrna-Arbeit (aufgeschnittener Plüsch-Steppstich) auf Stramin, Brücke-Museum, © VG Bild-Kunst, Bonn 2026

In diesem Rundgang haben Sie die Möglichkeit, gemeinsam mit unseren Kunstvermittler*innen über die aktuelle Ausstellun Kunst Hand Werk Brücke ins Gespräch zu kommen. Die Kunstvermittler*innen moderieren die Rundgänge aus unterschiedlichen Perspektiven, wie Kunstgeschichte, Bildende Kunst, Zeitgeschichte und Pädagogik. Je nach Hintergrund unserer Vermittler*innen erleben Sie einen Rundgang mit eigenen Schwerpunkten. Unser Vermittlungsteam …
Brosche aus Silber von dem Künstler Erich Heckel

Eriche Heckel, Brosche mit Pfauenmotiv, 1911, Silberblech, getrieben und ziseliert, Brücke-Museum © VG Bild-Kunst 2026

Mit Karen Michelsen Castañón (Kunstvermittlerin, Künstlerin) und Tanja-Bianca Schmidt (Kunsthistorikerin) Die Künstler der Brücke haben sich mit ihren expressiven, farbigen und kontrastreichen Gemälden nicht nur gegen das vorherrschende Geschmacksempfinden und der stark begrenzenden Tabus des Bürgertums zu Beginn des 20. Jahrhunderts aufgelehnt, sondern auch dazu beigetragen exotisierende, sexualisierte und normierende Vorstellungen …
Foto, ein geschnitzer Holzstuhl, in den Schnitzerein sind Figuren und Gesichter zu erkennen

Ernst Ludwig Kirchner, Stuhl II, 1920

Für Menschen, die Rassismus, Antisemitismus oder Klassismus erfahren, ist es Alltag, dass ihre Perspektiven oft unbeachtet bleiben – auch und vor allem in Museen. Dies zeigt sich zum Beispiel in der Abwesenheit bestimmter Erzählungen und darin, wie Dinge kontextualisiert werden. Aus diesem Ansatz heraus, hat das Museum der Dinge in …
Foto, es unterhalten sich zwei Personen in einer modernen Ausstellung, während mehrere Besucher im Hintergrund aufmerksam zuhören.

© Anika Büssemeier, Rundgang „Unschuldige Dinge“, Museum der Dinge, Berlin

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(VARIOUS ANSWERS)
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1964 initiierte der Künstler Karl Schmidt-Rottluff an seinem Wohnort Berlin die Gründung eines Museums, das der Künstlergruppe Brücke gewidmet sein sollte. Mit einer Schenkung an das Land Berlin legte er den Grundstock für dessen Sammlung. Nur drei Jahre später, am 15. September 1967, eröffnete das Brücke-Museum in einem von Werner Düttmann entworfenen Neubau in Berlin-Dahlem. …

Fotografie schwarz/weiß, Eine Frau in der Ausstellung steht auf einem Bein, um sich näher zu einem Gemälde zu beugen

Ausstellungsansicht der Ersteinrichtung, 1967, Foto: Ingeborg Lommatzsch © Ingeborg Lommatzsch