Symposium
Expressionism Revisited: Neue Forschungsansätze und Fragestellungen

Das Brücke-Museum lädt im nächsten Sommer (1.–3. Juni 2023) zu einem internationalen Symposium ein. In den letzten Jahren löste die in Forschung und Ausstellungen viel beachtete expressionistische Kunst kontroverse Debatten aus, die sich etwa an den Verflechtungen der Brücke-Künstler mit Kolonialismus und Imperialismus, ihrem Umgang mit minderjährigen Modellen oder der Nähe Emil Noldes zum NS-Regime entzündeten.

In verschiedenen Formaten sollen aktuelle Forschungsvorhaben, methodische Ansätze und Konzepte der Museumspraxis vorgestellt und diskutiert werden, die sich den neuen Herausforderungen in den Bereichen Forschung, Aufarbeitung, Präsentation und Vermittlung des Expressionismus stellen. Ziel der dreitätigen Veranstaltung ist der wissenschaftliche Austausch und die Vernetzung an der Schnittstelle von Theorie und Praxis.

Organisationsteam: Lisa Marei Schmidt und Elena Schroll (Brücke-Museum) in Zusammenarbeit mit Dr. Meike Hoffmann (FU Berlin), Dr. Andrea Meyer (TU Berlin), Prof. Dr. Aya Soika (Bard College Berlin) und Prof. Dr. Isabel Wünsche (Jacobs University)

Das Symposium wird von der Franz Dieter und Michaela Kaldewei Kulturstiftung gefördert.

 

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