Diskussion, Gespräch

Trialog als Methode

Gesprächsrunde mit Ahmad Dakhnous (politischer Bildner, Nicht Einfach-Team) und Lili Zahavi (Filmemacherin)

Das Trialog-Projekt ist ein multiperspektivisches Gesprächsformat über Israel-Palästina, das von Jouanna Hassoun und Shai Hoffmann initiiert wurde. Das Projekt widmet sich der großen Herausforderung, das Thema besprechbar zu machen und ist an der Schnittstelle der politischen Bildung und der Begegnungspädagogik verortet. Die Teilnehmenden kommen über das Thema Israel und Palästina in einem sogenannten „Braver Space“ ins Gespräch, gestaltet und moderiert von einer israelischen und einer palästinensischen Person.

Ahmad Dakhnous (er/ihm) ist Politologe und Referent der politischen Bildung. Er arbeitet mit Multiplikator*innen zum Thema Israel/Palästina sowie dessen Verhandlung und Repräsentation in Deutschland, beispielsweise mit Schüler*innen im Rahmen des Projekts Trialog. Zudem organisiert er gemeinsam mit Johanna Voß das Projekt Denkwerkstatt – Kritische politische Bildung zu Palästina und Israel nach dem 7. Oktober. Weitere Arbeitsschwerpunkte sind Rassismus und Antisemitismus, Menschenrechte, Flucht und Migration sowie Erinnerungspolitik. Ahmad Dakhnous hat als Teil des Nicht Einfach-Expert*innen-Teams die Inhalte dieser Veranstaltung konzipiert.

Lili Zahavi (sie/ihr) ist Filmemacherin, deren Wurzeln in Israel und der DDR liegen. In beiden Welten zu Hause, wuchs sie nach der Wende in Berlin auf. Sie studierte Filmregie im Diplom an der Filmakademie Baden Württemberg undist heute als künstlerische Referentin in Projekten mit Jugendlichen für Pluralismus und Demokratie und gegen Rassismus und Antisemitismus aktiv und engagiert sich als Trialogpatin der Gesellschaft im Wandel.

Diese Veranstaltung ist Teil des pluralistischen Diskursprogramms Nicht Einfach: Das Programm lädt zum Austausch über plurale Perspektiven im gegenwärtigen deutschen Erinnerungsdiskurs und gesellschaftlichen Miteinander ein. Ausgehend vom Werk und Leben der Künstlerin Irma Stern (1894–1966) werden die Verschränkungen von Antisemitismus, Kolonialismus und Rassismus in ihrer Komplexität thematisiert. Das Programm regt dazu an, den Blick auf Sterns ambivalente Erfahrungen zwischen Verfolgung und Exil als jüdische deutsche Frau sowie ihre Privilegien als weiße Südafrikanerin zu erweitern.

Entwickelt von Ahmad Dakhnous, Tahir Della, Anna Yeboah und Yehudit Yinhar, und begleitet von Pegah Byroum-Wand und Daniela Bystron.


Aufgrund begrenzter Teilnehmer*innen-Zahl bitten wir hier um eine Anmeldung. Die Teilnahme an öffentlichen Veranstaltungen ist im Museumseintritt enthalten. Treffpunkt: Kasse im Foyer.

Hinzufügen zu iCal oder Google Calendar