Film

FRAMING GRUNEWALD von Po:era mit der LebensWerkGemeinschaft

Im Angesicht einer immer ungewisseren Zukunft und als Antwort auf laute spaltende Stimmen in Europa und der Welt, ist „Framing Grunewald“ ein stiller Appell an Gemeinschaft und die verbindende Kraft von Kreativität. Der Doku-Fiction-Film ist das Ergebnis von mehr als 20 Workshops und Drehterminen, die von Juni bis Oktober 2024 in derLebensWerkGemeinschaft gGmbH, im Brücke-Museum und im Grunewald stattgefunden haben. In einem gemeinschaftlichen Prozess von Po:era, den Mitarbeiter:innen und Betreuer:innen der LebensWerkGemeinschaft und Studierenden der filmArche Berlin ist ein einfühlsames Porträt von neun Künstler:innen mit Assistenzbedarf entstanden, in dem sich die Held:innen des Films auf die Suche nach Freundschaft in einem verwunschenen Wald machen.

„Framing Grunewald“ ist ein Gemeinschaftsprojekt des Brücke-Museums, der LebensWerkGemeinschaft gGmbH und des Künstlerkollektivs Po:era. Das deutsch-brasilianische Duo, bestehend aus Lucas Lacerda und Daniel Weyand, arbeitet an der Schnittstelle von Performance, Klang- und audiovisueller Kunst. In ihren ortsspezifischen Recherchen setzen sich Po:era mit den materiellen, symbolischen und lebendigen Qualitäten eines Raums auseinander, erkunden seine Geschichten und Zukunftspotenziale oder schaffen Begegnungen mit seinen menschlichen und nicht-menschlichen Bewohner:innen. Als Kuratoren des ortsspezifischen Festivals ONSITE laden Po:era seit 2022 ca. 20 Künstler:innen pro Jahr dazu ein, an wechselnden Standorten und mit wechselnden Kulturpartner:innen ortsspezifische Arbeiten zu entwickeln und im Rahmen eines zweitägigen Festivals zu präsentieren. Darüber hinaus vermitteln sie ihre ortsspezifischen Kenntnisse und Methoden in Workshops, Seminaren und offenen Formaten. Für das partizipative Filmprojekt „Framing Grunewald“ waren sie für die künstlerische Leitung, Regie und Postproduktion verantwortlich. www.poera.de

 

Der Film wird in der Ausstellung gezeigt.

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