Rundgang

Eine neue Mitte: Werner Düttmann und die City West
Stadtspaziergang mit POLIGONAL

1961 wurde Berlin durch den Bau der Mauer, die den Ost- von den West-Sektoren trennte, auch stadträumlich zur geteilten Stadt. Die Gegend rund um den Kurfürstendamm wurde zum Zentrum des eingemauerten West-Berlins und galt als “Symbol des Wirtschaftswunders”. Die City-West entwickelte sich zu einem neuen kommerziellen Zentrum am Zoo – mit repräsentativen Neubauten, die auch als politisches Machtsymbol gegenüber der DDR golten.

Werner Düttmann, der seit 1960 Berliner Senatsbaudirektor war, spielte zu jener Zeit eine signifikante Rolle in der Konstruktion dieser neuen West-Berliner Mitte. Nach der deutschen Wiedervereinigung im Jahr 1990 standen jedoch die gebauten Symbole West-Berlins zur Disposition und viele forderten den Abriss einiger Gebäude, denen wir auf dieser Tour begegnen und die heute unter Denkmalschutz stehen.

Dieser Spaziergang mit POLIGONAL Büro für Stadtvermittlung spürt jene Orte des Aufbruchs und Wachstums auf, spannt einen Bogen zwischen der City West und dem Westend und erkundet dabei Düttmanns Beiträge zum Bau einer neuen Mitte.


Treffpunkt: Edinburghhouse, Theodor Heuss Platz 5, 14052 Berlin
Dauer: ca. 2 Stunden 30 Minuten

Hinweis: für diesen Spaziergang ist ein gültiges BVG Ticket notwendig. Der Spaziergang findet bei jedem Wetter statt. 

Für die Teilnahme an dieser Veranstaltung ist die Buchung eines Tickets erforderlich. Zwei Wochen vor Beginn der Veranstaltung können Sie Tickets auf der Ausstellungswebseite wernerduettmann.de erwerben.

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