Otto Mueller
Porträt Otto Mueller
Provenienz
Das Gemälde gehörte gehörten einst zur bedeutenden Kunstsammlung des jüdischen Sammlers und Mäzens Hugo Simon (1880 in Usch – 1950 in São Paulo). Als Jude und aufgrund seines linkspolitischen Engagements wurde Simon im nationalsozialistischen Regime doppelt verfolgt. Bereits 1933 emigrierte er mit seiner Frau Gertrud nach Paris, wo er sich eine neue Existenz als Finanzmakler sowie Kulturförderer aufbaute. Einen großen Teil der Kunstsammlung, darunter auch dieses Gemälde konnte Simon mit nach Frankreich nehmen. 1938 gab er es in die Londoner Ausstellung Twentieth Century German Art. Bereits 1939 verliert sich die Spur seines Bildes. In den 1970er-Jahren gelangte das Werk aus dem Nachlass des Autors und Kunstkritikers Herbert Read (gest. 1968), der in die Londoner Ausstellung von 1938 involviert war, an das York Castle Museum in Großbritannien. Von hier wurde es 2011 an die Nachfahren Hugo Simons restituiert, die es 2022 als Dauerleihgabe an das Brücke-Museum gaben. 2026 konnte das Gemälde Dank der großzügigen Unterstützung der HERMANN REEMTSMA STIFTUNG und des Fördervereins des Brücke-Museums erworben werden.
Exhibitions (selection)
- Biografien der Moderne. Sammelnde und ihre Werke, 2024, Brücke-Museum, Berlin
Details
Tags
Bildgattung: Figurenbild, Selbstportrait
GND
Personen: Mueller, Otto
Iconclass
die Künste; die Künstler
Gesicht
Inscription/Signature
Signiert oben links:
O. M. (Signatur)
Nicht bezeichnet (Bezeichnung)
Inventory Number
2/26
Catalog Number
Pirsig-Marshall/v. Lüttichau G 1909/01 (13)