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DESCRIPTION:Mit Karen Michelsen Castañón (Kunstvermittlerin\, Künstlerin) u
 nd Tanja-Bianca Schmidt (Kunstvermittlerin und Kunsthistorikerin)\n\nZu Be
 ginn des 20. Jahrhunderts besuchten schwedische Künstler*innen die Kunstsc
 hule von Henri Matisse in Paris. Sie entwickelten neue Ausdrucksformen und
  stellten normierende Darstellungen von Körper\, Natur und Gesellschaft in
 frage. Gleichzeitig waren ihre Werke von Projektionen auf islamische Kunst
  sowie exotisierenden\, sexualisierten und rassifizierten Vorstellungen ge
 prägt. In diesem Workshop nähern wir uns der Kunst der Schwedischen Modern
 e aus einer machtkritischen und diskriminierungssensiblen Perspektive. Dab
 ei reflektieren wir unsere eigene Positionierung und erproben Methoden der
  kritischen Bildbetrachtung.\n\nIm Rahmen des Workshops werden wir uns mit
  folgenden Fragen auseinandersetzen: Aus welcher Positionierung heraus spr
 eche ich? Welche Vorstellungen von Fremdheit\, Nacktheit\, Natur\, Rollenb
 ildern\, Differenz vermittelt das Werk? Welche (verletzende) Wirkung hat d
 as Ausstellen dieses Kunstwerkes auf Dich? Inwieweit lenkt dein Erfahrungs
 wissen deine Wahrnehmung? Inwieweit verändert eine andere Haltung gegenübe
 r dem Werk deine Wahrnehmung?\n\nDer Workshop ist prozessorientiert und wi
 rd mit verschiedenen Übungen und Methoden begleitet\, die das Erfahrungswi
 ssen und die Selbstbeobachtung der Teilnehmenden als eine wichtige Ressour
 ce nutzen. Die Übungen finden in Einzelarbeit\, in Kleingruppen und in Ple
 numsphasen statt. Es sind keine Vorkenntnisse nötig.\n\nKaren Michelsen Ca
 stañón (geb. in Lima\, Perú) ist bildende Künstlerin\, Filmemacherin und f
 reie Rechercheurin. Ihre Arbeiten beschäftigen sich mit der Art und Weise 
 wie (koloniale) Geschichten erzählt werden und umfasst Kurzfilme\, Fotos u
 nd Textilien. Dabei befragt sie\, wie sowohl hegemonische als auch unsicht
 bar gemachte Geschichten in unserem Alltag reinszeniert werden und wie die
 s mit aktuellen gesellschaftlichen Ereignissen in Verbindung steht. \n\nTa
 nja-Bianca Schmidt studierte Kunstgeschichte im globalen Kontext. Ihre Sch
 werpunkte sind Machtkritik\, Differenztheorien\, Black Identity und Ästhet
 iken der Migration. Sie ist freiberuflich in der politischen Bildung tätig
  und berät Museen in Deutschland zu Diversifizierungs- und Dekolonisierung
 sstrategien. Regelmäßig veranstaltet Sie Workshops zu Methoden einer rassi
 smuskritischen Kunstgeschichte. Aktuell promoviert Sie in dem DFG-geförder
 ten Projekt „Bildproteste in den Sozialen Medien“ an der TU Dresden.\n\nWi
 r legen Wert auf einen respektvollen Umgang miteinander. Diskriminierendes
  Verhalten ist bei unseren Veranstaltungen nicht willkommen.
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SUMMARY:Brücke Museum: Gegen den Strich: Machtkritische Perspektiven
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