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DESCRIPTION:Für Menschen\, die Rassismus\, Antisemitismus oder Klassismus e
 rfahren\, ist es Alltag\, dass ihre Perspektiven oft unbeachtet bleiben – 
 auch und vor allem in Museen. Dies zeigt sich zum Beispiel in der Abwesenh
 eit bestimmter Erzählungen und darin\, wie Dinge kontextualisiert werden. 
 Aus diesem Ansatz heraus\, hat das Museum der Dinge in Berlin unter der Le
 itung von Jospehine Apraku mehrere machtkritische Projekte in Form eines A
 udioguides und Interventionen in der Dauerausstellung konzipiert.\nDie Int
 erventionsreihe Wish You Were Here! reagiert auf die Dauerausstellung im M
 useum der Dinge und rückt das Abwesende aus der Perspektive von vier Exper
 t*innen zu Unterdrückung ins Zentrum. Die Interventionen schaffen damit An
 knüpfungspunkte für alle\, die meist nicht mitgedacht werden. Gleichzeitig
  regen sie zur kritischen Reflexion des eigenen Blicks an\, insbesondere b
 ei denjenigen\, deren Sichtweisen üblicherweise im Mittelpunkt stehen.\n\n
 Unschuldige Dinge?: Eine Fokusgruppe wurde eingeladen und verfasste altern
 ative Geschichten anhand von Alltagsgegenständen aus der Sammlung des Muse
 ums der Dinge. Durch die Kommentierungen der externen Expert*innen wurden 
 diese Dinge im musealen Kontext neu verortet und die bislang erzählten The
 menspektren erweitert. Sie haben sich dabei besonders gefragt: Welche domi
 nanzkulturellen Aspekte ziehen sich durch die Sammlung? Welche Lücken gibt
  es? Wo kommt unser Wissen her? Was ist kollektives Erinnern für uns? Und 
 inwieweit ist es gefärbt von unseren ganz eigenen Bezügen?\n\nIn diesem Ge
 spräch wird diese Arbeit von Josephine Apraku (Afrikawissenschaftler*in\, 
 Autor*in) und Ozan Zakariya Keskinkılıç (Politikwissenschaftler\, Autor) m
 oderiert von Daniela Bystron (Kuratorin für Outreach\, Brücke-Museum) vorg
 estellt. Die Ergebnisse sind in einer speziellen Route in der Museums-App 
 des Museum der Dinge für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Die Projek
 te wurden entwickelt im Rahmen des Projektfonds Zeitgeschichte und Erinner
 ungskultur\, gefördert durch das Land Berlin und fanden unter der Leitung 
 von Josephine Apraku statt.\n\nKein Vorwissen nötig. Wir legen Wert auf ei
 nen respektvollen Umgang miteinander. Diskriminierendes Verhalten ist bei 
 unseren Veranstaltungen nicht willkommen.\n\nJosephine Apraku ist Afrikawi
 ssenschaftler*in sowie Referent*in für intersektionale rassismuskritische 
 Bildungsarbeit und hat als Lehrbeauftragte*r unter anderem an der Alice Sa
 lomon Hochschule und der Humboldt-Universität zu Berlin unterrichtet. Darü
 ber hinaus hat Josephine Apraku als Kolumnist*in für Magazine wie EDITION 
 F und Missy Magazine geschrieben.\n\nOzan Zakariya Keskinkılıç ist Politik
 wissenschaftler\, freier Autor und Lyriker. Er forscht und lehrt an Berlin
 er Hochschulen u. a. zu (antimuslimischem) Rassismus\, Antisemitismus\, Or
 ientalismus sowie zu Erinnerung und widerständiger Kunst- und Kulturproduk
 tion. 2021 wurde er als Mitglied in die Berliner Expert*innenkommission ge
 gen antimuslimischen Rassismus berufen\, seit 2020 ist er Beiratsmitglied 
 am Museum für Islamische Kunst.
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SUMMARY:Brücke Museum: Unschuldige Dinge? Ein Projekt des Werkbundarchiv – 
 Museum der Dinge
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