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DESCRIPTION:Um 1900 bestimmten gesellschaftliche Geschlechterrollen\, wer Z
 ugang zu einer Kunstausbildung bekam. Zugleich gab es klare Vorstellungen 
 davon\, welche Ausdrucksformen als Kunst galten. Frauen* wurden häufig auf
  Bereiche wie Textil\, Keramik oder Illustration verwiesen\, während Maler
 ei und Skulptur männliche dominiert blieben – ein Muster\, das sich auch a
 m Bauhaus fortsetzte. In diesem Rundgang wollen wir tradierte Zuschreibung
 en hinterfragen\, die unseren Blick auf Material\, Medium und Autorschaft 
 bis heute prägen. Als Ausgangspunkt nehmen wir textile Arbeiten sowie ande
 re kunshandwerkliche Materialien.\n\nDieser Rundgang entsteht im Rahmen vo
 n WOMEN ART OPEN 2026\, einer Initiative von Fair Share. Wir legen Wert au
 f einen respektvollen Umgang miteinander. Diskriminierendes Verhalten ist 
 bei unseren Veranstaltungen nicht willkommen.\n\nKaren Michelsen Castañón 
 (geb. in Lima\, Perú) ist bildende Künstlerin\, Filmemacherin und freie Re
 chercheurin. Ihre Arbeiten beschäftigen sich mit der Art und Weise wie (ko
 loniale) Geschichten erzählt werden und umfasst Kurzfilme\, Fotos und Text
 ilien. Dabei befragt sie\, wie sowohl hegemonische als auch unsichtbar gem
 achte Geschichten in unserem Alltag re-inszeniert werden und wie dies mit 
 aktuellen gesellschaftlichen Ereignissen in Verbindung steht. \n\nTanja-Bi
 anca Schmidt studierte Kunstgeschichte im globalen Kontext. Ihre Schwerpun
 kte sind Machtkritik\, Differenztheorien\, Black Identity und Ästhetiken d
 er Migration. Sie ist freiberuflich in der politischen Bildung tätig und b
 erät Museen in Deutschland zu Diversifizierungs- und Dekolonisierungsstrat
 egien. Regelmäßig veranstaltet Sie Workshops zu Methoden einer rassismuskr
 itischen Kunstgeschichte. Aktuell promoviert Sie in dem DFG-geförderten Pr
 ojekt „Bildproteste in den Sozialen Medien“ an der TU Dresden.
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SUMMARY:Brücke Museum: Ist Textil nur weiblich?
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