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DESCRIPTION:Geführte Bustour in Dahlem/Neukölln\nMit Mohammed Ali Chahrour 
 (Sozialwissenschaftftler)\, Philipp Krüpe (Architekturhistoriker) &amp\; A
 nna Yeboah (Architektin und Kuratorin\, Nicht Einfach-Team)\n\nDie Stadtru
 ndfahrt Zwischen Metropole und (Villen-)Kolonie führt an unterschiedliche 
 Orte in Zehlendorf und Neukölln und macht sichtbar\, wie eng Stadtentwickl
 ung\, Kolonialität\, Migration und Rassismus miteinander verknüpft sind. I
 n Zehlendorf steht die Entstehung des Gartenvororts im Mittelpunkt\; eine 
 seit Mitte des 19. Jahrhunderts entwickelte Wohntypologie\, die sich an hi
 storisch ländlichen Bauformen orientierte\, aber auch moderne Infrastruktu
 ren wie Kanalisation\, Bahn oder Automobil integrierte. Der Gartenvorort v
 ersprach dem Bürgertum Schutz vor den Zumutungen der industrialisierten Gr
 oßstädte\, der Arbeiter*innenklasse und der ausgebeuteten kolonialen Welt.
  Anschließend geht es zur Sonnenallee in Neukölln und um die Realität heut
 iger Migrationserfahrungen\, Flucht und struktureller Diskriminierung. Wir
  gehen der Frage nach\, wie rassistische Strukturen wirken\, wo sie im All
 tag sichtbar (oder unsichtbar) werden und welche Auswirkungen sie auf das 
 Leben und die Teilhabe migrantischer Communities haben.\nDie Rundfahrt ric
 htet sich an alle\, die sich mit den politischen Funktionen von Architektu
 r und Raumgestaltung ebenso auseinandersetzen wollen wie mit den gesellsch
 aftlichen Bedingungen von Rassismus und Ausgrenzung. Bitte bringen Sie wet
 terfeste Kleidung mit. Start ist der Parkplatz vor dem Brücke-Museum.\n\nM
 ohammed Ali Chahrour (er/ihn) ist Sozialwissenschaftler und hat sich auf d
 ie Themen Migration\, Anti-Rassismus und Diversität spezialisiert und publ
 iziert zu diesen Themen. Er hat zudem mehrere Jahre Praxiserfahrung als Be
 rater für Opfer rechter und rassistischer Gewalt. Aktuell ist Trainer für 
 politische Bildung und gibt Workshops und Seminare zu Fragen des inter- un
 d transkulturellen Zusammenlebens. Im Herbst 2023 hat er den Sammelband – 
 Generalverdacht: Wie mit dem Mythos Clankriminalität Politik gemacht wird 
 – mit herausgegeben. \n\nPhilipp Krüpe (er/ihn) ist Wissenschaftlicher Mi
 tarbeiter am Institut für Grundlagen moderner Architektur (IGmA) der Univ
 ersität Stuttgart. Er publiziert und arbeitet zu architektur- und medienth
 eoretischen Themen\, unter anderem für ARCH+\, Baumeister\, das Goethe In
 stitut und verschiedene Kulturinstitutionen in Deutschland. Zusammen mit S
 tephan Trüby verantwortet er das Forschungsprojekt „Rechte Räume“ (www.re
 chteraeume.net). Aktuell forscht er zur politischen Medien- und Affektgesc
 hichte der modernen Architekturtheorie und -produktion.\n\nAnna Yeboah (si
 e/ihr) ist Architektin und Kuratorin. In ihren Ausstellungen\, Vorträgen u
 nd interdisziplinären Projekten befasst sie sich mit Machtsystemen im geba
 uten Raum\, Erinnerungskultur und der Dekolonisierung von Bau- und Kulturp
 raxis. Von 2020 bis 2024 koordinierte sie das Pilotprojekt Dekoloniale Eri
 nnerungskultur in der Stadt für die Initiative Schwarzer Menschen in Deuts
 chland e.V.\, das sich mit der kritischen Aufarbeitung\, Vermittlung und E
 rinnerung an den von Berlin ausgegangenen Kolonialismus beschäftigt.\n\nDi
 ese Veranstaltung ist Teil des pluralistischen Diskursprogramms Nicht Einf
 ach: Das Programm lädt zum Austausch über plurale Perspektiven im gegenwär
 tigen deutschen Erinnerungsdiskurs und gesellschaftlichen Miteinander ein.
  Ausgehend vom Werk und Leben der Künstlerin Irma Stern (1894–1966) werden
  die Verschränkungen von Antisemitismus\, Kolonialismus und Rassismus in i
 hrer Komplexität thematisiert. Das Programm regt dazu an\, den Blick auf S
 terns ambivalente Erfahrungen zwischen Verfolgung und Exil als jüdische de
 utsche Frau sowie ihre Privilegien als weiße Südafrikanerin zu erweitern.
 \n\nEntwickelt von Ahmad Dakhnous\, Tahir Della\, Anna Yeboah und Yehudit 
 Yinhar\, und begleitet von Pegah Byroum-Wand und Daniela Bystron.
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SUMMARY:Brücke Museum: Ausgebucht\nZwischen Metropole und (Villen-)Kolonie
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