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DESCRIPTION:Mit Jennifer Chert (Galeristin) and Tanja Wagner (Galeristin)\,
  Moderation: Sonja Eismann (Herausgeberin Missy Magazine)\n\nHanna Bekker 
 vom Rath war nicht nur Malerin\, Sammlerin und Galeristin\, sondern sie sp
 ielte zu ihren Lebzeiten auch eine eminent wichtige Rolle als Vernetzerin\
 , Förderin und Mäzenin. All das zu einer Zeit\, in der Frauen in dieser Ro
 lle im Kunstfeld kaum vorgesehen waren. Im lockeren Gespräch im Salon-Ambi
 ente tauschen sich die Berliner Galeristinnen Jennifer Chert und Tanja Wag
 ner unter der Moderation von Sonja Eismann über die spezifischen Arbeitsbe
 dingungen und Herausforderungen für weibliche Galeristinnen und Sammlerinn
 en damals und heute aus. Wie hat sich die Situation über die Jahrzehnte ve
 rändert? Wie präsent und einflussreich sind Frauen in diesem Bereich heute
 ? Wie sichtbar\, wie kanonisiert sind weibliche Vorbilder? Gibt es geschle
 chtsspezifische Diskriminierungen? Sammeln\, vernetzen und kuratieren Frau
 en nach anderen Kriterien als ihre männlichen Kollegen? Inwieweit lassen s
 ich (feministische) Kritik und die Anforderungen des Kunstmarkts vereinen?
 \n\n2008 gründete Jennifer Chert (sie/ihr) eine Galerie\, die 2016 von ihr
  und Florian Lüdde zu ChertLüdde weiterentwickelt wurde. Im Jahr 2023 kam 
 auch die langjährige Galerieleiterin Clarissa Tempestini als Partnerin hin
 zu. Nach 13 Jahren im Bezirk Kreuzberg und nun in Schöneberg auf dem Gelän
 de eines ehemaligen Kostüm- und Partydekorationsgeschäfts beheimatet\, beh
 erbergt ChertLüdde ein dynamisches Programm internationaler und in Berlin 
 ansässiger zeitgenössischer Künstler*innen\, einen Projektraum\, ein Künst
 ler*innenarchiv und eine Buchhandlung.\n\nDie 2010 von Tanja Wagner (sie/i
 hr) gegründete Galerie konzentriert sich auf die Förderung von Kunst\, die
  Normen in Frage stellt und globale Perspektiven in den Fokus rückt. Durch
  ein kollaboratives Verständnis von Kuration soll auf einen integrativen u
 nd geschlechtergerechten Kunstmarkt hingewirkt werden und über die Ausstel
 lungen hinaus in einen Dialog mit dem Publikum getreten werden. Tanja Wagn
 ers Engagement für Gleichberechtigung in der Kunst unterstreicht das Anlie
 gen der Galerie\, integrativere und gerechtere Zustände innerhalb der Kuns
 twelt herzustellen.\n\n[rule]\n\nDiese Veranstaltung ist Teil der Reihe FE
 MINISTISCHE PERSPEKTIVEN\, ein intersektionales\, diskursives Begleitprogr
 amm kuratiert von Sonja Eismann (Herausgeberin Missy Magazine) und Josephi
 ne Papke (Autorin und Journalistin).
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SUMMARY:Brücke Museum: Feministischer Salon\nRunning a Gallery Today – as a
  Woman (Heute eine Galerie leiten – als Frau)
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