Publikationen des Brücke-Museums

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Neu veröffentlicht

Weltenbruch
Die Künstler der Brücke im Ersten Weltkrieg. 1914-1918

Ausstellungskatalog – Hg. von Magdalena M. Moeller, mit Texten von Aya Soika
PRESTEL, Gebunden, 240 Seiten mit 143 Abbildungen in Farbe, 28 €

Die Jahre 1914 bis 1918 erlebten die Maler der ehemaligen Künstlergemeinschaft Brücke in völlig verschiedenen Situationen und an unterschiedlichen Orten. Besonders die Einberufung in den Militär- oder Sanitätsdienst war eine einschneidende Veränderung, doch auch für die Daheimgebliebenen überschatten die Opfer im Bekanntenkreis, der Mangel an Lebens- und Arbeitsmitteln und die ungewisse Zukunft den Alltag. Der Ausnahmezustand „Krieg“ war allgegenwärtig, und wurde als Bruch mit allem Gewohnten empfunden. In acht Kapiteln und einem „Kriegstagebuch“ werden die Schicksale von Erich Heckel, Ernst Ludwig Kirchner, Otto Mueller, Emil Nolde, Max Pechstein und Karl Schmidt-Rottluff geschildert und mit ihren künstlerischen Arbeiten der Kriegsjahre in Beziehung gesetzt.

Fränzi und Marzella. Wer sie waren und wie sie sind.
Auf Spurensuche im Brücke-Museum.

Ausstellungskatalog – HG. von Magdalena M. Moeller, mit Texten von Regina Klein, Katja Lindenau, Laura Mang und Jochen Sprentzel
KEHRER, Broschur, 120 Seiten mit 153 Abbildungen in Farbe, 16 €

Zum großen Kreis der „Brücke“-Modelle gesellte sich in den Jahren 1909 bis 1911 die beiden jungen Mädchen Fränzi und Marzella hinzu. Vor allem im Werk von Ernst Ludwig Kirchner, Erich Heckel und Max Pechstein spielen sie eine bedeutende Rolle. Mit ihrer kindlichen Ungezwungenheit, der Leichtigkeit in ihren Bewegungen und ihrer Jugendhaftigkeit inspirierten sie die Künstler in ihrem kreativen Schaffen. Unter den zahlreichen Arbeiten finden sich skizzenhafte Zeichnungen, ausdrucksstarke Grafiken, sowie farbenfrohen Aquarelle und Gemälde.Durch aktuelle Forschungsergebnisse wird in diesem Ausstellungskatalog ein neues Licht auf Fränzi Fehrmann und Marzella Sprentzel geworfen und ihre Bedeutung für die Künstlergruppe unter verschiedenen Aspekten betrachtet

Zeitenende – Zeitenwende.
Expressionistische Lyrik und die Künstler der Brücke

Monographie – Hg. von Magdalena M. Moeller und Jürgen Baumgarten
KEHRER, Festeinband, 224 Seiten mit 58 Abbildungen in Farbe, 20 €

Die Kunst der »Brücke«-Maler und die expressionistische Lyrik reflektieren die neuartige Realität der modernen Großstadt am Anfang des 20. Jahrhunderts. Der Drang nach individueller und künstlerischer Emanzipation, die Aussicht auf Gleichgesinnte und ein aufgeschlossenes Publikum ziehen die Avantgarde nach Berlin. Die »Steigerung des Nervenlebens« (Georg Simmel) in der Millionenstadt – beschleunigter Lebensrhythmus und Gleichzeitigkeit vielfältiger Sinneseindrücke – erweist sich als zwiespältig: Sie fördert Kreativität und bietet ein reiches Spektrum an Themen für innovativen künstlerischen Ausdruck, belastet aber auch die Psyche. Der Faszination eines Lebens frei von den herrschenden Normen des Kaiserreichs steht die Verlorenheit in der anonymisierten Massengesellschaft gegenüber. Die Publikation stellt Bildwerke der »Brücke«-Künstler neben Gedichte bedeutender expressionistischer Lyriker aus den Jahren 1910 – 1914. Deutlich wird, wie die junge Generation der Maler und Schriftsteller mit ihren spezifischen Ausdrucksformen die gleichen Themen umkreist: die Zeitenwende, die Industriegesellschaft, die Attraktionen des Metropolenlebens, die Masse und der Einzelne, Stadtfluchtgedanken und Sehnsucht nach der Natur; schließlich das Grauen des Weltkriegs.

Kirchner. Peter Schlemihls wundersame Geschichte
Ausstellungskatalog in Sonderedition – Hg. von Magdalena M. Moeller
PRESTEL, Gebunden in Leinen, 192 Seiten mit 156 Abbildungen in Farbe, 68 €
Extras: Acht mehrteilige Ausklappstrecken, auf denen man die einzelnen Motive der Zyklen vergleichend betrachten kann. Am Ende des Buches ist ein Plakat mit allen sechs Zyklen im Überblick in einer Tasche eingelegt.

Der aus einem Titelblatt und sechs Blättern bestehende Holzschnittzyklus „Peter Schlemihls wundersame Geschichte“ nimmt in Ernst Ludwig Kirchners Schaffen eine zentrale Stellung ein. Nach seiner vorzeitigen Entlassung aus dem Kriegsdienst im November 1915 sind innerhalb kurzer Zeit die Illustrationen zu Adelbert von Chamissos gleichnamiger Erzählung entstanden. Die 1813 im Geist der Romantik verfasste Novelle interpretierte er auf ganz subjektive Weise. Er identifizierte sich mit der Hauptfigur, die dem Teufel ihren Schatten verkauft und dadurch zum Außenseiter der Gesellschaft wird. Drangsaliert durch die Zeitumstände, eine durch den Ausbruch des Krieges veränderte Welt, und labil aufgrund seines psychischen Zustands, fühlte sich Kirchner vom Sinn des Daseins, von seinem Leben als Künstler abgeschnitten. Die Schlemihl-Illustrationen sind eine verschlüsselte Selbstdarstellung des leidenden Künstlers. Es existieren fünf komplette Folgen und eine rekonstruierte sowie eine Anzahl Einzelblätter und Probedrucke. Jede der Folgen ist ein Unikat, einmalig in farbiger wie in technischer Hinsicht. Dank zahlreicher Ausklappseiten bietet die prachtvoll bibliophil angelegte Publikation die Möglichkeit, die einzelnen, ganzseitig reproduzierten Motive nebeneinander zu betrachten und miteinander zu vergleichen.

Starke Schnitte. Karl Schmidt-Rottluff
Ausstellungskatalog - Hg. v. Magdalena M. Moeller. 192 Seiten mit 150 Abbildungen in Farbe und Schwarz-Weiß, 24 €

Karl Schmidt-Rottluff hat nicht nur ein bedeutendes malerisches Werk hinterlassen, er ist auch einer der herausragenden Druckgrafiker des Expressionismus. Insbesondere sein Holzschnittschaffen liefert einen entscheidenden Beitrag zur Grafik der Moderne.
Das Holzschnittwerk Schmidt-Rottluffs entstand im Wesentlichen in den Jahrzehnten zwischen 1905 und 1930. Die Auswahl von 80 Arbeiten aus der Sammlung des Brücke-Museums vermittelt die eindrucksvolle Geschlossenheit, formale Konsequenz und gestalterische Kreativität des Holzschnittwerks Schmidt-Rottluffs. Ausführliche Kommentare zu jedem Motiv geben Einblick in die Arbeits- und Lebenswelt des Künstlers, vermitteln die künstlerische Entwicklung Schmidt-Rottluffs und vertiefen das Verständnis seines Gesamtwerks.

Ernst Ludwig Kirchner. Meister der Druckgraphik
Ausstellungskatalog - Hg. v. Magdalena M. Moeller. 238 Seiten mit 211 Abbildungen, überwiegend in Farbe, 28 €

Ernst Ludwig Kirchner zählt zu den herausragenden Druckgrafikern des 20. Jahrhunderts. Lange vernachlässigte Techniken hat er wiederentdeckt und zu Hauptausdrucksmitteln des Expressionismus entwickelt. Er schuf ein einmaliges, faszinierendes Werk.
Mit über 2000 Arbeiten ist Kirchners (1880–1938) druckgrafisches Schaffen das umfangreichste des deutschen Expressionismus. Von Anfang an spielte die Druckgrafik die herausragende Rolle: Sie wurde wegweisend für seinen Stil. Kirchner experimentierte und erweiterte die Möglichkeiten des Druckens. Jedes Blatt wurde von ihm selbst abgezogen, manche Drucke existieren nur in wenigen Exemplaren. Das Brücke-Museum Berlin zeigt eine Übersicht aus der eigenen Sammlung.

Im Zentrum des Expressionismus - Erwerbungen und Ausstellungen des Brücke-Museums Berlin 1988–2013
Hrsg. André Schmitz
Ca. 565 Seiten und ca. 465 Farbtafeln, 32 €

Das 1967 gegründete Brücke-Museum sammelt als einziges Museum weltweit ausschließlich die Kunst der »Brücke«. Jede Neuerwerbung stellt somit eine Herausforderung an Qualität und Einzigartigkeit dar. In den 25 Jahren ihrer Tätigkeit als Direktorin des Museums hat Magdalena M. Moeller die Sammlung mit 480 Erwerbungen ganz erheblich erweitert und inhaltlich konsolidiert. Zu den Haupterwerbungen zählen unter anderem Kirchners »Marcella« von 1910, Schmidt-Rottluffs »Am Meer« von 1906 und Muellers »Drei Akte in Landschaft« von 1921. Das Jubiläumsbuch bildet alle Erwerbungen in großformatigen Farbtafeln ab und enthält ein Verzeichnis sämtlicher unter der Ägide von Magdalena M. Moeller erarbeiteter Ausstellungen.

Brücke Meisterstücke - Die schönsten Erwerbungen des Brücke Museums

Ausstellungskatalog - Hg. v. Magdalena M. Moeller

Ca. 264 Seiten mit 121 Abbildungen in Farbe, 20 €

Von Kirchners berühmtem Gemälde »Marcella« bis hin zu druckgrafischen Meisterblättern von Pechstein, Heckel und Nolde gibt der handliche Band einen Überblick über die schönsten Erwerbungen des Brücke-Museums.

Sammeln auf höchstem Niveau ist der ehrgeizige Anspruch des Brücke-Museums. Nun werden 121 der schönsten Neuerwerbungen der letzten Jahre präsentiert. Viele Werke sind zum ersten Mal ausgestellt. Im Mittelpunkt stehen Gemälde von Kirchner, Schmidt-Rottluff und Otto Mueller. Aber auch besondere Aquarelle und Zeichnungen sowie druckgrafische Unikate der anderen Brücke-Künstler runden die Auswahl ab. Alle Exponate werden jeweils in ausführlichen Bildkommentaren erläutert.

Brücke Museum Berlin - Highlights

Ausstellungskatalog - Magdalena M. Moeller
Ca. 328 Seiten mit ca. 300 Abbildungen in Farbe, 14€

Der Katalog präsentiert in einer Auswahl von rund 300 Meisterwerken der Brücke-Künstler das umfangreiche Schaffen dieser Künstlergemeinschaft. Ein kurzer Aufsatz führt in das Werk der „Brücke“ ein, daran anschießend werden in Kurzbeschreibungen die Highlights der Sammlung erläutert. Zuletzt sind exemplarisch einige ozeanische und afrikanische Stücke aus der Sammlung Karl Schmidt-Rottluffs aufgeführt, die das Interesse der Brücke-Mitglieder an außereuropäischer Kunst bezeugen.

Über die „Brücke“ zu den Farben – Ein Kunst-Erlebnis-Buch
Autorin: Corina Ott-Seelow, hg. von Magdalena M. Moeller
96 Seiten, 46 Abbildungen in Farbe, 16 €

Zum ersten Mal gibt das Brücke-Museum Berlin eine Publikation heraus, die sich ausschließlich an das junge Publikum richtet. Ein Kinder- und Jugendbuch zum lesen, aber auch zum selbst gestalten, das Einblicke in Kunst und Leben der „Brücke“-Mitglieder gibt.
Die Autorin Corina Ott-Seelow erzählt in leicht verständlicher Sprache das Leben und Arbeiten der expressionistischen Künstlervereinigung „Brücke“ und stellt ausgewählte Werke, die einzelnen Mitglieder und Techniken vor. Insgesamt 15 Kunstwerke des Brücke-Museums werden genauer „unter die Lupe“ genommen und erzählen ihre Geschichte. Die Publikation wurde speziell für Kinder im Alter zwischen zehn und zwölf Jahren entwickelt und lädt in einem „Stammbuch“ dazu ein, selbst künstlerisch tätig zu werden.

„Besten Gruß…“ - Künstlerpostkarten der „Brücke“
Ausstellungskatalog – Hg. von Magdalena M. Moeller
148 Seiten mit 96 Farbtafeln und 27 Abbildungen, 18 €

Die gedruckten, gezeichneten oder aquarellierten Postkarten der „Brücke“-Künstler sind nicht nur Kunstwerke im Miniaturformat sondern auch Dokumente des Lebens und Schaffens der Künstler. In der Publikation werden alle 48 Postkarten im Besitz des Museums präsentiert. Ein umfassender Text von Janina Dahlmanns führt in die Motive und Bedeutung der Postkarten ein.

Karl Schmidt-Rottluff Holzstöcke
Ausstellungskatalog – hg. von Magdalena m. Moeller
480 Seiten mit 414 Abbildungen, 32 €

Die Holzstöcke offenbaren unmittelbar den schöpferischen Schaffensprozess der Holzschnitte. Mehr als der flächige Druck auf Papier dokumentieren sie die Bearbeitung und die Auseinandersetzung des Künstlers mit dem Material Holz. Die Publikation präsentiert die Druckstöcke des Künstlers aus der Sammlung des Brücke-Museums und stellt sie den entsprechenden graphischen Blättern gegenüber. Die begleitenden Texte thematisieren die Bearbeitung des Holzstocks, die spezifische Ausdrucksqualität wie auch die Technik.

Brücke-Museum Berlin –Malerei und Plastik. Kommentiertes Verzeichnis der Bestände
Karl und Emy Schmidt-Rottluff Stiftung
2011, hg. von Magdalena M. Moeller
Mit Beträgen von Janina Dahlmanns, Andreas Gabelmann, Merit Marckwort, Christiane Remm und Cathy Stoike
231 Seiten mit 106 Farbtafeln, 22 €

Der vorliegende Bestandskatalog präsentiert alle 100 Gemälde und Plastiken von Schmidt-Rottluff, die aus dem Nachlass des Künstlers in die Karl und Emy Schmidt-Rottluff Stiftung eingegangen sind. Ein Betrag von Christiane Remm führt zudem in das umfangreiche Spätwerk des Künstlers ein.

Karl Schmidt-Rottluff Aquarelle
Publikation - herausgegeben von Magdalena M. Moeller

300 Seiten mit 289 Farbtafeln, 28 €

Diese Publikation über den Mitbegründer der „Brücke“ Karl Schmidt-Rottluffs beschäftigt sich ausführlich mit seinem Aquarellschaffen von den Anfängen bis hin zu seinem Spätwerk, wobei vor allem Themenkomplexe wie Landschaften und Stilleben im Fokus stehen. Schmidt-Rottluffs expressive und leuchtende Aquarelle bestechen vor allem durch ihr Zusammenspiel von Form und Farbe und das Widerspiegeln einer inneren Stimmung. Ein umfangreicher Text von Christiane Remm führt in Leben und Werk des Künstlers ein.

Erich Heckel – Der stille Expressionist. Aquarelle als Vorstudien zu Gemälden

Ausstellungskatalog – herausgegeben von Magdalena M. Moeller

285 Seiten mit 121 ganzseitigen Farbtafeln, 20 €

Diese Publikation über Erich Heckel - ein Gründungsmitglied der Künstlergruppe „Brücke“ - legt ganz den Fokus auf sein Aquarellschaffen. Verschiedenste Themen wie Landschaften, Stadtansichten, Artisten, Badende oder auch Stilleben wurden von Heckel in Aquarell ausgeführt. Diese Graphiken waren oftmals Vorstudien für spätere Gemälde in Öl oder Tempera. Drei umfassende Texte führen in Heckels Werk ein und verdeutlichen anhand von zahlreichen Farbtafeln die Bedeutung des Aquarells in seinem Ouevre.