Kooperationen

Selbstbildnisse ohne Selbst

Die Klasse 5a der Nord-Grundschule Zehlendorf im Brücke-Museum Berlin

Am 11. Juni 2016 präsentierten die Schülerinnen und Schüler die Ergebnisse ihres Kunstprojekts „Selbstbildnisse ohne Selbst“ in einer eigenen kleinen Ausstellung inmitten der Werke Schmidt-Rottluffs im Brücke-Museum. Die aktuelle Ausstellung „Karl Schmidt-Rottluff. Selbstbildnisse ohne Selbst“ hatte sie zu diesem Projekt inspiriert.

Innerhalb nur weniger Wochen arbeitete die Klasse 5a der Nord-Grundschule Zehlendorf mit Eifer und Hingabe an diesem ganz besonderen Schulprojekt. Nach einem Besuch im Brücke-Museum, wo bereits erste Zeichnungen entstanden, gestalteten sie in der Schule zunächst ihre eigenen Fotoportraits in expressionistischen Formen und Farben. In einem zweiten, diffizileren Schritt entstanden schließlich wunderbare Stillleben, in denen sich die Kinder selbst darstellen, ohne sich selbst darzustellen. Nicht durch das Selbstportrait, sondern durch Dinge und Lieblingsgegenstände, mit denen sich die Schüler identifizieren und die ihnen etwas bedeuten, brachten sie eine ganz persönliche Seite von sich selbst auf die Leinwand.

    

 

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IMOBILUS* - Das stille Leben der Dinge

Eine Kooperation von Jugend im Museum e.V., Nord-Grundschule Zehlendorf und dem Brücke-Museum, gefördert aus Mitteln des Berliner Projektfonds Kulturelle Bildung Fördersäule 3

Am Samstag, 30. Mai ab 12 Uhr im Brücke-Museum (freier Eintritt bis 14 Uhr)

 

 

Fotos: Laura Mang

Ausgehend von den Werken Karl Schmidt-Rottluffs im Brücke-Museum setzten sich Kinder aus der 5. und 6. Klasse der Nord-Grundschule Zehlendorf in den vergangenen Wochen an insgesamt neun Projekttagen künstlerisch mit dem Thema des Stilllebens auseinander. Dabei ging es im Besonderen um die abstrakte Behandlung von Formen und Farben sowie um die Erhöhung einfacher Alltagsgegenstände zu Kunstwerken.

An die expressive Arbeitsweise Karl Schmidt-Rottluffs angelehnt, übersetzten die Kinder eigene Alltags- und Lieblingsgegenstände in verschiedene künstlerische Medien. Zunächst machten sich die Kinder durch Zeichnen mit den Alltagsgegenständen vertraut, um sie darauffolgend in Ton zu gestalten. Diese Tonfiguren wurden dann gruppiert, erneut skizziert und anschließend mit Gouache auf die Leinwand übertragen.

Der Projekttitel „IMOBILUS*“ ist einem Zauberspruch aus den Harry Potter Büchern entlehnt, mit dem jede Bewegung zum Stillstand gebracht wird. Ebenso magisch wie das Verlangsamen und Einfrieren von Dingen, können auch die stillen Dinge des Alltags sein.

Diese Magie vermitteln die Kinder nun in einer eigenen Ausstellung. Umgeben von den Stillleben Karl Schmidt-Rottluffs im Brücke-Museum präsentieren die Kinder am Samstag, den 30. Mai ab 12 Uhr ihre eigenen künstlerischen Arbeiten.

Antragsteller: Jugend im Museum e.V.
Projektdauer: 1. März – 31. August 2015
Konzept: Laura Mang und Sandra Ortmann
Durchführung: Marian Fuchs (Künstlerin), Laura Mang (Kunsthistorikerin/Projektleitung), Yvonne Redwan (Lehrerin), Bettina Tscheslog (Lehrerin)