„Brücke“-Highlights.

Jubiläumsausstellung zum 40jährigen Bestehen des Brücke-Museums Berlin.

Ausstellungsdauer: 15. September 2007 – 13. Januar 2008
Verlängert bis zum 20. Januar 2008

Artistin Marcella , 1910

Das Brücke-Museum Berlin hat für seine Jubiläumsschau zum 40jährigen Bestehen einzigartige Beispiele der „Brücke“-Kunst aus seinen hochkarätigen Beständen zusammengestellt.
Mit seiner großzügigen Schenkung von 74 Werken legte Karl Schmidt-Rottluff am 1. Dezember 1964 den Grundstock für die Entstehung des Brücke-Museums. Das am 15. September 1967 eröffnete Museum ist ausschließlich auf die Werke der Künstlergruppe „Brücke“ spezialisiert. Es dokumentiert mit seiner umfangreichen Sammlung in einmaliger Weise den Aufbruch zur Moderne in Deutschland, der mit der Gründung der „Brücke“ 1905 in Dresden seinen Anfang nahm.
Aus konventionellen Anfängen heraus gelang es den „Brücke“-Künstlern zu einem Stil vorzudringen, der mit den bis dahin üblichen Vorstellungen von der Kunst brach, der zu einem neuen Sehen zwang und wegweisend wurde für alle Stile und Ismen, die danach in der deutschen Kunst auftauchten.
Die Kunst der „Brücke“ ist gekennzeichnet durch ihren Drang zum Elementaren, ihre strahlenden Farbsinnlichkeit, eine dynamische Pinselführung und durch Spontaneität in der Gestaltung. Landschaftsdarstellungen, der Akt im Atelier und in der Natur, aber auch Porträts, Freundschaftsbildnisse sowie Stilleben waren die bevorzugten Themen, in denen eine euphorische Daseinsverherrlichung zum Ausdruck kam.
Die Ausstellung „BRÜCKE-Highlights“ bietet eine reiche Auswahl an Werken von Ernst Ludwig Kirchner, Erich Heckel, Karl Schmidt-Rottluff, Fritz Bleyl, Max Pechstein, Emil Nolde, Otto Mueller und Cuno Amiet. Die Schau geht auf alle relevanten Techniken ein (Gemälde, Aquarell, Zeichnung und Druckgraphik) und ermöglicht es so dem Besucher, das Revolutionäre dieser Kunstbewegung nachzuvollziehen.
Ausstellungskatalog
Im begleitenden Katalog wird dem Leser jedes der 247 Werke in einem Kurzkommentar vorgestellt.