Ausstellung

 

50 Jahre Brücke-Museum – Die Jubiläumsausstellung: Gemälde, Aquarelle, Zeichnungen und Druckgraphik der Künstlergruppe „Brücke“
16.09.2017 – 07.01.2018

Am 15. September 1967 wurde das Brücke-Museum feierlich der Öffentlichkeit übergeben. Wichtigster Initiator und Förderer des Museums war Karl Schmidt-Rottluff, Gründungsmitglied der Künstlergruppe „Brücke“, der dem Land Berlin 75 seiner Werke mit dem Vorschlag übergab, ein Berliner Museum nur für die Kunst der „Brücke“ zu errichten. Wie auch Erich Heckel engagierte er sich bis zu seinem Tod für den Aufbau der Sammlung, zu der schon damals neben Werken aus eigener Hand Arbeiten der anderen „Brücke“-Mitglieder, allen voran Erich Heckel, Ernst Ludwig Kirchner, Max Pechstein, Emil Nolde, Otto Mueller und Fritz Bleyl, wie auch Kunsterzeugnisse enger Weggefährten gehörten.

Die Jubiläumsausstellung widmet sich insbesondere der „Brücke“ in den Jahren des Bestehens der Gruppe von 1905 bis 1913. Die Werkauswahl reicht von den frühen Dresdener Bildern, die noch sichtbar durch Jugendstil, Impressionismus, Fauvismus und van Gogh inspiriert worden sind, über die reifen, expressionistischen Arbeiten der späten Dresdener und frühen Berliner Jahre, die bis heute das Bild des deutschen Expressionismus maßgeblich prägen, bis zum individuellen Spätwerk der Künstler.

 

 

Karl Schmidt-Rottluff, Deichdurchbruch, 1919
Öl auf Leinwand
Brücke-Museum Berlin
© VG Bild-Kunst Bonn